Warum ich mit Snapchat nicht warm werde

Snapchat

Das liegt zum einen an meiner alten Möhre = Smartphone. Das ist langsam, träge, hat mit allem Probleme, was mit Video zu tun hat (Vine … 🙁 ), verschluckt sich bei den Snaps, überspringt immer mal eins, zeigt dann plötzlich eins vom vorigen Snapper und versteht nicht, dass da Videos laufen, d. h. das Display will sich zwischendrin abschalten und wenn ich dann drauftippe, um es wach zu halten, springt es natürlich zum nächsten Snap – den ich ja nicht wiederholen kann.

OK, das sind jetzt meine technischen Hürden. Dennoch.
Ich finde da nicht sehr viel, was mich wirklich interessiert und was wirklich spannend gemacht ist. Jemandem zuzuhören, der statisch geradeaus in die Kamera abendfüllende Vorträge hält – aber das in 12 Sekunden Häppchen, was immer ein bisschen schluckaufig wirkt, nein. Dann macht doch lieber ein ganzes Video, zeigts bei Youtube und bindet es sonstwo ein.

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Berlin 2016 – Schlüsselerlebnisse mit VR und Performersion

Acht Tage Berlin – und die re:publica ist mir seltsam blass in Erinnerung. Natürlich war es wieder grandios, die ganzen Menschen zu treffen, die man den größten Teil des Jahres nur über Twitter oder Facebook erlebt.

Und obwohl die re:publica inzwischen so groß ist, das Programm fast unüberschaubar vielfältig, war erstaunlich wenig dabei, was mich persönlich brennend interessiert. Vielleicht habe ich aber auch nur wieder die Superkraft bewiesen und die Sessions ausgelassen, die die knallermäßigsten waren. Waren da überhaupt knallermäßige? Im Nachgang habe ich auch nichts mitbekommen, was mich unbändig bedauern ließe. Ich habe mir jetzt noch ein paar Videos angeguckt. Snapchat für Erwachsene ist sehr amüsant. Joshua Arntzen ist ein cooler Typ, der die Marketing-SocialMedia-„Alten“ im Saal recht hilflos erscheinen ließ. Gunter Dueck ist auch mal wieder eine Wucht, wie er uns allen mit Cargo Cult auf seine unnachahmlich niedliche Art gehörig den Kopf wäscht.

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Theater und Netz 2016 – nicht Fisch, nicht Fleisch

Theater und Netz, Bloggercafé

In den letzten beiden Jahren habe ich die Konferenz Theater und Netz, die von der Böll Stiftung und Nachtkritik ausgerichtet wird, via Internet (Twitter- und Livestream) verfolgt. Für mich persönlich sind im letzten Jahr Theater und Netz noch enger zusammengewachsen, so dass ich diesmal die Konferenz unbedingt besuchen und vor Ort erleben wollte.

Aber leider war für mich war an dieser Konfernz so viel falsch.
Es begann schon im Vorfeld. Sehr lange gab es keinen fixen Termin. Für jemanden, der seine Reise (günstig) planen und u. U. Urlaub nehmen muss, wurde es irgendwann kribbelig. Ich habe mehrmals gequengelt und irgendwann hieß es dann, am 7. und 8. Mai. Das lag jetzt für mich relativ ungünstig zur re:publica. OK, es gibt Schlimmeres, als eine Woche in Berlin zu verbringen, aber meinen Urlaub würde ich eigentlich auch anders verbringen wollten, aber gut, mir war das wichtig und ich habe mich dafür entschieden. Ich dachte, wenn ich den ganzen Samstag auf der Konferenz bin (und schon mindestens 4 Konferenztage in den Knochen habe), kann ich am Sonntag früher zurück. Nachdem ich also alles gebucht hatte, hieß es dann plötzlich: Überraschung, Theater und Netz findet nur am Sonntag statt. Also habe ich meine Rückfahrt am Sonntag nach hinten verschoben und – natürlich kostenpflichtig – umgebucht. Das sind jetzt alles meine privaten Befindlichkeiten, aber in Sachen Organistion ist da noch Luft nach oben.

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Theater im Netz II – Bühnlein brillant nach Morgen in Katar

Morgen in Katar - verbeugen

Morgen in Katar ist abgespielt und wir begeben uns mit Bühnlein brillant sowohl auf Facebook, als auch im richtigen Leben in eine kleine Schaffenspause.

Ich hatte in meinem Beitrag zur Blogparade „Theater im Netz“ einen Nachbericht zu unseren SocialMedia Aktivitäten versprochen.

Aktuell haben wir auf Facebook jetzt 123 Fans (+ 14 in den letzten 2 Monaten), was in Anbetracht der Aktivitäten der letzten Monate ein bisschen frustrierend ist.
Die Gesamtreichweite in den letzten 28 Tagen lag bei 1.010 – wobei die Reichweite ja immer eine sehr theoretische Zahl ist.
Die Veranstaltungsseite zur Premiere hatte eine Reichweite von 3.684, die zur den zweiten zwei Aufführungen in Bergisch Gladbach 446, die zur Dernière in Essen 381.

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Theater im Netz – ein Laborbericht

Bei der Blogparade Theater im Netz, die ich mit Begeisterung mitverfolge, gibt es schon so viele Beiträge, bei denen ich laut „Ja! Hurra!“ rufen möchte und ich habe da eigentlich auch schon alle Aspekte, die mich zum Thema beschäftigen, gefunden.

Die Blogparade hat ja zwei Schwerpunkte oder Lesarten. Zum einen die Nutzung des Netzes ergänzend, begleitend und unterstützend zur Theaterarbeit und die inhaltliche Benutzung und Bearbeitung des Themas auf der Bühne.
Nach einem kleinen Austausch mit Marc auf Twitter habe ich mich entschlossen, etwas über mein kleines Laborexperiment zu schreiben.  Nämlich die Begleitung einer Theaterproduktion im Social Web.

Bühnlein brillant - Morgen in Katar - aus dem Proberaum

Bühnlein brillant – Morgen in Katar – aus dem Proberaum

Ich spiele seit über 15 Jahren Theater und seit gut 10 Jahren im Ensemble Bühnlein brillant – mit viel Herzblut und Engagement. Wie das bei freien Ensembles so ist, stemmen und finanzieren wir die komplette Produktion selber. Jedes Mitglied wird also multifunktional eingesetzt. Etwas ausführlicher habe ich das schon mal hier beschrieben.

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Identität und Selbsinszenierung

Mit fiel zur Blogparade über Anais Nin #ichbinnin nicht viel ein, was ich hätte beitragen könnte. Ich habe vor Urzeiten mal eins ihrer Tagebücher angefangen zu lesen, es dann aber bald wieder weggelegt. Hat mich nicht angefixt. Vielleicht der falsche Zeitpunkt. Ich wollte dann ein Foto machen, hatte auch eine Idee, es hat aber irgendwie nicht geklappt. Es kam dann „nur“ ein Selbstportrait für das portraitassignment_ka dabei raus.

 

Dann erschien der Beitrag von Wibke und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und inspiriert. Wibke schafft es sehr oft, das, was mir wie eine diffuse Wolke durch den Kopf schwurbelt, was eher ein unbestimmtes Gefühl oder Empfinden ist, präzise in in Worte zu fassen.

   
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Vine Typologie | Kochen / Musik / Mashups & Remixe

Kochvines/Food

Vine - Kochen und Musik

 

Wie in allen Sozialen Netzwerken ist auch auf Vine das Thema Food ein großes. #vinewhatyoucook, #6secondfood sind die Hashtags, denen man folgen kann. Kinderköchin, Trowel and Fork, Samantha sind meine Folgeempfehlungen. Bei Samantha gibt es auch immer noch einen Jazz-Song zum Rezept. Und den coolen #Tomatoman von der Niederländerin Steffie liebe ich über alles.

 

 

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Vine Typologie | Künstler + Filmemacher

Künstler

Künstler ist jetzt weit gefasst. Ich label das jetzt so und meine Kreative, die einen eigenen Ausdruck, eine eigene Bilder- und Formensprache haben.

Vine - Künstler

 

Tom Shea  ist (vermutlich Werbe-) Fotograf und macht wunderbar fotografierte, poetische Vines mit Rauch, Spiegeln und Ballons.

Mit viel Rauch und Nebel arbeitet auch Noah Kalina, ebenfalls Fotograf, der viel im Wald und in der Natur unterwegs ist und gerade das Buch „Cabin Porn“, ein Fotoband über Waldhütten, herausgegeben hat. Er hat auch ein paar wunderbare Serien, z. B. die laufenden Hotelzimmer-Kaffeemaschinen. Frederic Beehupp kommt aus der Filmbrachen und macht poetische Montagen aus Menschen mit Tiermasken, Zeichungen. Gegenlicht ist sein Markenzeichen.      

 

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Vine Typologie – Stills

Vines, die in einfacher Einstellung etwas abbilden. Einfach irgendwo draufhalten, ohne technischen Chichi und die sechs Sekunden durchfilmen, unterwegs, im Alltag, in der Natur.

stills

Der Hashtag #6secofcalm sammelt schöne ruhige Naturaufnahmen (auch wenn manche meinen, sie müssten das mit Musik zumatschen). Mit Zach Behrens, Myshadow, Teppo Tirkonen, Andrew Tomayko, Maripichu bin ich sehr gerne in herrlichen Landschaften in der ganzen Welt unterwegs.

 

Mit Abr_a fahre ich jeden Tag ein Stück durch Moskau. Keine Ahnung wer dahinter steckt, offensichtlich jemand, der/die oft und viel mit dem Auto durch Moskau gurkt, wahlweise 1:1, manchmal in Zeitlupe, manchmal auch im Zeitraffer. Immer mit Musik unterlegt, manchmal schlimm, manchmal sehr gelungen. Ich bin auf jeden Fall schon zu allen Jahreszeiten mit dem Auto durch Moskau gefahren.     Continue Reading

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Vine Typologie | Standup/Comedy

Eine Riesenwelle, natürlich aus Amerika. Menschen, die in sechs Sekunden einen Sketch spielen, einen Witz erzählen, oder sonst wie etwas drolliges vermitteln.

Vvine - Comedy

 

Oft mit sich selber in verschiedenen Rollen, hin und her switchend. Nicht mein Genre, nicht mein Humor. Das meiste verstehe ich auch gar nicht, weder die Sprache, noch den Humor,  ist aber scheinbar sehr erfolgreich. Der einzige Akteur in diesem Genre, der in meine Timeline darf, ist Nounouth, ein Franzose, der manchmal ein bisschen aussieht wie Jeff Goldblum und bei dem ich schon gleich an der Sprachbarriere scheiter und nur manchmal ein wenig verstehe. Nounouth ist aber im Gegensatz zu so vielen anderen komplett uneitel, ist sich für nix zu blöd und er nimmt sich selber überhaupt nicht ernst. Sein Humor ist teilweise so klamottig und platt, dass es fast nicht auszuhalten ist, aber unglaublich charmant. Hallo? Er ist Franzose!

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