Theaterfestival FAVORITEN

Ich hatte das große Glück, zwei Vorstellungen bei den Favoriten sehen zu können. Eine hat mich sehr ratlos zurückgelassen, daran spinnt sich aber eine schöne Geschichte, die andere fand ich sehr großartig. Keine der beiden Produktionen wurde ausgezeichnet.

Favoriten ist das seit 30 Jahren bestehende Theaterfestival in Dortmund, das alle zwei Jahre Theaterproduktionen aus  ganz NRW zeigt.

Die Spielstätten befanden sich in Unionsviertel, das Festivalzentrum am fabelhaften Dortmunder U, mehr oder weniger outdoor, mit Autoscooter, wo abends eine grandiose Tanzkaraoke stattfand, das Catering erledigte der Foodtruck der Refugees‘ Kitchen (die den Publikumspreis erhielt.)

Aber nun zur ersten Produktion Das Glitzern der Welt von kainkollektiv. Das Stück hatte Ende 2015 Premiere und hat sich im Vorweihnachtseinkaufstrubel sicher anders angefühlt. Mich hat es sehr ratlos zurückgelassen, aber dennoch sehr lange beschäftigt. Grundsätzlich wurde es gut besprochen, z. B. hier und hier.

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Berlin 2016 – drei Ausstellungen, ein Theaterstück

 Manifesto

Von Manifesto hatte ich schon vor einiger Zeit gelesen und wollte es unbedingt sehen und hatte mir das für die Ruhrtriiiennale vorgenommen, aber als ich feststellte, dass es in Berlin lief, als ich dort war, bin ich natürlich sofort hin.
Es ist nicht so, dass ich ein ausgesprochenes Cate Blanchett Fangirl bin, ich mag sie, sehe sie immer gerne, aber wenn man mich gefragt hätte, in welchen Filmen sie gespielt hat, wäre mir spontan nichts eingefallen. Da musste ich dann peinlicherweise erst mal googeln. Aber ja klar: Indianer Jones, Elizabeth, Herr der Ringe, Babel, …

Nachdem ich nun Manifesto gesehen habe, bin ich absolut hingerissen von ihr. Man hat das ja nicht oft, dass man eine/n SchauspielerIn quasi zeitgleich in verschiedenen Rollen sieht. Zuletzt habe ich das in der Serie Black Orphan gesehen, großartig gespielt von Tatiana Maslany.

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Theater und Netz 2016 – nicht Fisch, nicht Fleisch

Theater und Netz, Bloggercafé

In den letzten beiden Jahren habe ich die Konferenz Theater und Netz, die von der Böll Stiftung und Nachtkritik ausgerichtet wird, via Internet (Twitter- und Livestream) verfolgt. Für mich persönlich sind im letzten Jahr Theater und Netz noch enger zusammengewachsen, so dass ich diesmal die Konferenz unbedingt besuchen und vor Ort erleben wollte.

Aber leider war für mich war an dieser Konfernz so viel falsch.
Es begann schon im Vorfeld. Sehr lange gab es keinen fixen Termin. Für jemanden, der seine Reise (günstig) planen und u. U. Urlaub nehmen muss, wurde es irgendwann kribbelig. Ich habe mehrmals gequengelt und irgendwann hieß es dann, am 7. und 8. Mai. Das lag jetzt für mich relativ ungünstig zur re:publica. OK, es gibt Schlimmeres, als eine Woche in Berlin zu verbringen, aber meinen Urlaub würde ich eigentlich auch anders verbringen wollten, aber gut, mir war das wichtig und ich habe mich dafür entschieden. Ich dachte, wenn ich den ganzen Samstag auf der Konferenz bin (und schon mindestens 4 Konferenztage in den Knochen habe), kann ich am Sonntag früher zurück. Nachdem ich also alles gebucht hatte, hieß es dann plötzlich: Überraschung, Theater und Netz findet nur am Sonntag statt. Also habe ich meine Rückfahrt am Sonntag nach hinten verschoben und – natürlich kostenpflichtig – umgebucht. Das sind jetzt alles meine privaten Befindlichkeiten, aber in Sachen Organistion ist da noch Luft nach oben.

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Theater im Netz II – Bühnlein brillant nach Morgen in Katar

Morgen in Katar - verbeugen

Morgen in Katar ist abgespielt und wir begeben uns mit Bühnlein brillant sowohl auf Facebook, als auch im richtigen Leben in eine kleine Schaffenspause.

Ich hatte in meinem Beitrag zur Blogparade „Theater im Netz“ einen Nachbericht zu unseren SocialMedia Aktivitäten versprochen.

Aktuell haben wir auf Facebook jetzt 123 Fans (+ 14 in den letzten 2 Monaten), was in Anbetracht der Aktivitäten der letzten Monate ein bisschen frustrierend ist.
Die Gesamtreichweite in den letzten 28 Tagen lag bei 1.010 – wobei die Reichweite ja immer eine sehr theoretische Zahl ist.
Die Veranstaltungsseite zur Premiere hatte eine Reichweite von 3.684, die zur den zweiten zwei Aufführungen in Bergisch Gladbach 446, die zur Dernière in Essen 381.

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12 von 12 – ein Tag mit Theater

12 von 12 - Frühstück

So. Nun habe ich zum ersten Mal komplett bei 12 von 12 mitgemacht, dem Fotoprojekt von „Draußen nur Kännchen“. Am 12. eines Monats werden 12 Fotos gemacht und veröffentlicht, um diesen Tag  zu dokumentieren. Für den 12. März 2016 haben sich bislang schon 249 Blogs beteiligt.

Der 12. März fiel auf einen Samstag und ich hatte keinen Alltag, sondern Theateraufführung.

Am Tag zuvor hatten wir auch ein Aufführung, so dass ich erst mal sehr lange geschlafen habe. Mein erstes Fotos kam dann also zum Frühstück so gegen Mittag. Ich bin ja mit wenigen Ausnahmen nicht so die Food-Knipserin und mal abgesehen davon, dass es die Realität abbildet, hatte ich einen Mörderspaß den üblichen Instagram-Food-mit-Herzchen-und-Blümchen-gestylten-und-dekorierten-und-wahnsinnig-gesunden-vegetarischen-und-veganen-Foodbildern was entgegenzusetzen. (Funfact: ich habe das Foto mit #vegan getaggt und prompt wurde es von entsprechenden Accounts geherzt. Nojo.)

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Theater im Netz – ein Laborbericht

Bei der Blogparade Theater im Netz, die ich mit Begeisterung mitverfolge, gibt es schon so viele Beiträge, bei denen ich laut „Ja! Hurra!“ rufen möchte und ich habe da eigentlich auch schon alle Aspekte, die mich zum Thema beschäftigen, gefunden.

Die Blogparade hat ja zwei Schwerpunkte oder Lesarten. Zum einen die Nutzung des Netzes ergänzend, begleitend und unterstützend zur Theaterarbeit und die inhaltliche Benutzung und Bearbeitung des Themas auf der Bühne.
Nach einem kleinen Austausch mit Marc auf Twitter habe ich mich entschlossen, etwas über mein kleines Laborexperiment zu schreiben.  Nämlich die Begleitung einer Theaterproduktion im Social Web.

Bühnlein brillant - Morgen in Katar - aus dem Proberaum

Bühnlein brillant – Morgen in Katar – aus dem Proberaum

Ich spiele seit über 15 Jahren Theater und seit gut 10 Jahren im Ensemble Bühnlein brillant – mit viel Herzblut und Engagement. Wie das bei freien Ensembles so ist, stemmen und finanzieren wir die komplette Produktion selber. Jedes Mitglied wird also multifunktional eingesetzt. Etwas ausführlicher habe ich das schon mal hier beschrieben.

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Identität und Selbsinszenierung

Mit fiel zur Blogparade über Anais Nin #ichbinnin nicht viel ein, was ich hätte beitragen könnte. Ich habe vor Urzeiten mal eins ihrer Tagebücher angefangen zu lesen, es dann aber bald wieder weggelegt. Hat mich nicht angefixt. Vielleicht der falsche Zeitpunkt. Ich wollte dann ein Foto machen, hatte auch eine Idee, es hat aber irgendwie nicht geklappt. Es kam dann „nur“ ein Selbstportrait für das portraitassignment_ka dabei raus.

 

Dann erschien der Beitrag von Wibke und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und inspiriert. Wibke schafft es sehr oft, das, was mir wie eine diffuse Wolke durch den Kopf schwurbelt, was eher ein unbestimmtes Gefühl oder Empfinden ist, präzise in in Worte zu fassen.

   
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Kreativmethoden aus dem Theaterproberaum

Anke von Heyl aka Kulturtussi hat eine Blogparade zum Thema Kreativmethoden eröffnet und dafür ihr Methoden-Schatzkästchen geöffnet. Bemerkenswert – werden diese Methoden doch gerne wie ein Geheimnis gehütet. Tatsächlich? Nach dem Motto „sharing is caring“ und wie Kerstin Hoffmann trefflich formuliert „Verschenke was Du weißt, verkaufe was Du kannst“, können wir KreativarbLangsam fängt Fleischeiter doch nur so voneinander profitieren.

Da ich selber schon sehr von Ankes Methoden profitiert habe (ich sage nur ABC Listen – eine Offenbarung) möchte ich gerne ein paar für mich aufschlussreiche Erfahrungen aus dem Schauspieltrainig teilen.

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Lust und Frust einer professionellen Amateurschauspielerin

Die vorerst letzte Aufführung von Helges Leben ist gespielt. Neun Monate Probenarbeit, Blut, Schweiß, Tränen und vier Aufführungen liegen hinter uns.

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Bei dieser Produktion war vieles besonders schwierig. Wir hatten uns nach der letzten Produktion von unserer Regisseurin getrennt und eine neue künstlerische Leitung gesucht, wir haben uns recht schwer getan ein Stück zu finden – um uns dann für ein sehr sperriges und gegen jeden Mainstreamgeschmack stehendes zu entscheiden, und dann war die Suche nach neuen Mitspielern auch so schwierig wie noch nie zuvor. Dann der Prozess wieder eine Gruppe zu werden. Das Finden von Aufführungsterminen und passenden Spielstätten war dann vergleichsweise einfach.
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