Theater im Netz II – Bühnlein brillant nach Morgen in Katar

Morgen in Katar - verbeugen

Morgen in Katar ist abgespielt und wir begeben uns mit Bühnlein brillant sowohl auf Facebook, als auch im richtigen Leben in eine kleine Schaffenspause.

Ich hatte in meinem Beitrag zur Blogparade „Theater im Netz“ einen Nachbericht zu unseren SocialMedia Aktivitäten versprochen.

Aktuell haben wir auf Facebook jetzt 123 Fans (+ 14 in den letzten 2 Monaten), was in Anbetracht der Aktivitäten der letzten Monate ein bisschen frustrierend ist.
Die Gesamtreichweite in den letzten 28 Tagen lag bei 1.010 – wobei die Reichweite ja immer eine sehr theoretische Zahl ist.
Die Veranstaltungsseite zur Premiere hatte eine Reichweite von 3.684, die zur den zweiten zwei Aufführungen in Bergisch Gladbach 446, die zur Dernière in Essen 381.

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Brutal schön – Design und Gegenwartsdesign

Ausstellungsplakat brutal schön, Marta Herford

In Sachen Kunststrudel habe ich in letzter Zeit einiges zu Esswerkzeugen gelesen und mir Gedanken darüber gemacht, wie Design unser individuelles und gesellschaftliches Verhalten beeinflusst, formt und/oder verändert. Und wie Design grundsätzlich das individuelle oder gesellschaftliche Verhalten ändern kann. Da fiel mir ein Hinweis zur Ausstellung Brutal schön – Gewalt und Gegenwartsdesign im Marta Herford vor die Füße und ich bin relativ spontan hingefahren.
Ich habe mir ehrlich gesagt in all den Jahren noch nie wirklich Gedanken über Gewalt und Design gemacht, aber klar, auch Waffen werden gestaltet. Und wenn Design das individuelle und gesellschaftliche Verhalten verändern kann, kann Design Gewalt forcieren, abmildern oder verhindern? Liegt am Ende der Weltfriede in den Händen von Designern? Mit diesen Gedanken fuhr ich nach Herford.

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12 von 12 – ein Tag mit Theater

12 von 12 - Frühstück

So. Nun habe ich zum ersten Mal komplett bei 12 von 12 mitgemacht, dem Fotoprojekt von „Draußen nur Kännchen“. Am 12. eines Monats werden 12 Fotos gemacht und veröffentlicht, um diesen Tag  zu dokumentieren. Für den 12. März 2016 haben sich bislang schon 249 Blogs beteiligt.

Der 12. März fiel auf einen Samstag und ich hatte keinen Alltag, sondern Theateraufführung.

Am Tag zuvor hatten wir auch ein Aufführung, so dass ich erst mal sehr lange geschlafen habe. Mein erstes Fotos kam dann also zum Frühstück so gegen Mittag. Ich bin ja mit wenigen Ausnahmen nicht so die Food-Knipserin und mal abgesehen davon, dass es die Realität abbildet, hatte ich einen Mörderspaß den üblichen Instagram-Food-mit-Herzchen-und-Blümchen-gestylten-und-dekorierten-und-wahnsinnig-gesunden-vegetarischen-und-veganen-Foodbildern was entgegenzusetzen. (Funfact: ich habe das Foto mit #vegan getaggt und prompt wurde es von entsprechenden Accounts geherzt. Nojo.)

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Theater im Netz – ein Laborbericht

Bei der Blogparade Theater im Netz, die ich mit Begeisterung mitverfolge, gibt es schon so viele Beiträge, bei denen ich laut „Ja! Hurra!“ rufen möchte und ich habe da eigentlich auch schon alle Aspekte, die mich zum Thema beschäftigen, gefunden.

Die Blogparade hat ja zwei Schwerpunkte oder Lesarten. Zum einen die Nutzung des Netzes ergänzend, begleitend und unterstützend zur Theaterarbeit und die inhaltliche Benutzung und Bearbeitung des Themas auf der Bühne.
Nach einem kleinen Austausch mit Marc auf Twitter habe ich mich entschlossen, etwas über mein kleines Laborexperiment zu schreiben.  Nämlich die Begleitung einer Theaterproduktion im Social Web.

Bühnlein brillant - Morgen in Katar - aus dem Proberaum

Bühnlein brillant – Morgen in Katar – aus dem Proberaum

Ich spiele seit über 15 Jahren Theater und seit gut 10 Jahren im Ensemble Bühnlein brillant – mit viel Herzblut und Engagement. Wie das bei freien Ensembles so ist, stemmen und finanzieren wir die komplette Produktion selber. Jedes Mitglied wird also multifunktional eingesetzt. Etwas ausführlicher habe ich das schon mal hier beschrieben.

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Identität und Selbsinszenierung

Mit fiel zur Blogparade über Anais Nin #ichbinnin nicht viel ein, was ich hätte beitragen könnte. Ich habe vor Urzeiten mal eins ihrer Tagebücher angefangen zu lesen, es dann aber bald wieder weggelegt. Hat mich nicht angefixt. Vielleicht der falsche Zeitpunkt. Ich wollte dann ein Foto machen, hatte auch eine Idee, es hat aber irgendwie nicht geklappt. Es kam dann „nur“ ein Selbstportrait für das portraitassignment_ka dabei raus.

 

Dann erschien der Beitrag von Wibke und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und inspiriert. Wibke schafft es sehr oft, das, was mir wie eine diffuse Wolke durch den Kopf schwurbelt, was eher ein unbestimmtes Gefühl oder Empfinden ist, präzise in in Worte zu fassen.

   
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Wien und Bratislava in fünf Tagen

Jetzt bin ich schon fast vier Wochen aus Wien zurück und habe noch gar nicht alles verbloggt.
Meine Besuche in den Kunst- und Kulturinstitutionen hatte ich schon bei den Herbergsmüttern aufgeschrieben, aber da war doch noch viel mehr!
Der erste Tag begann mit einem Besuch im Museumsquartier. Neben dem MUMOK hat mir dort die Tonspur sehr gut gefallen. Soundart und Klanginstalltionen!  Ein kleine Passage, in der seit 2003 Klangarbeiten von internationalen Künstlern präsentiert werden.

Nach dem Besuch im MUMOK hatte ich eine leckere Mittagsmahlzeit in der Kantine, ein sehr nettes Lokal im Quartier. Auf der Karte standen faschierte Laibchen (Rind). Well, ich konnte mir darunter absolut nichts vorstellen. Das nachfragen beim Kellner brachte auch kein Ergebnis („Welches Teil vom Rind?“ – „? … alles“) Also bestellte ich. Und bekam … Tadaaa – zwei köstliche Frikadellen mit Soße. Sehr lecker.

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Vine Typologie | Kochen / Musik / Mashups & Remixe

Kochvines/Food

Vine - Kochen und Musik

 

Wie in allen Sozialen Netzwerken ist auch auf Vine das Thema Food ein großes. #vinewhatyoucook, #6secondfood sind die Hashtags, denen man folgen kann. Kinderköchin, Trowel and Fork, Samantha sind meine Folgeempfehlungen. Bei Samantha gibt es auch immer noch einen Jazz-Song zum Rezept. Und den coolen #Tomatoman von der Niederländerin Steffie liebe ich über alles.

 

 

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Vine Typologie | Künstler + Filmemacher

Künstler

Künstler ist jetzt weit gefasst. Ich label das jetzt so und meine Kreative, die einen eigenen Ausdruck, eine eigene Bilder- und Formensprache haben.

Vine - Künstler

 

Tom Shea  ist (vermutlich Werbe-) Fotograf und macht wunderbar fotografierte, poetische Vines mit Rauch, Spiegeln und Ballons.

Mit viel Rauch und Nebel arbeitet auch Noah Kalina, ebenfalls Fotograf, der viel im Wald und in der Natur unterwegs ist und gerade das Buch „Cabin Porn“, ein Fotoband über Waldhütten, herausgegeben hat. Er hat auch ein paar wunderbare Serien, z. B. die laufenden Hotelzimmer-Kaffeemaschinen. Frederic Beehupp kommt aus der Filmbrachen und macht poetische Montagen aus Menschen mit Tiermasken, Zeichungen. Gegenlicht ist sein Markenzeichen.      

 

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Vine Typologie – Stills

Vines, die in einfacher Einstellung etwas abbilden. Einfach irgendwo draufhalten, ohne technischen Chichi und die sechs Sekunden durchfilmen, unterwegs, im Alltag, in der Natur.

stills

Der Hashtag #6secofcalm sammelt schöne ruhige Naturaufnahmen (auch wenn manche meinen, sie müssten das mit Musik zumatschen). Mit Zach Behrens, Myshadow, Teppo Tirkonen, Andrew Tomayko, Maripichu bin ich sehr gerne in herrlichen Landschaften in der ganzen Welt unterwegs.

 

Mit Abr_a fahre ich jeden Tag ein Stück durch Moskau. Keine Ahnung wer dahinter steckt, offensichtlich jemand, der/die oft und viel mit dem Auto durch Moskau gurkt, wahlweise 1:1, manchmal in Zeitlupe, manchmal auch im Zeitraffer. Immer mit Musik unterlegt, manchmal schlimm, manchmal sehr gelungen. Ich bin auf jeden Fall schon zu allen Jahreszeiten mit dem Auto durch Moskau gefahren.     Continue Reading

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Vine Typologie | Standup/Comedy

Eine Riesenwelle, natürlich aus Amerika. Menschen, die in sechs Sekunden einen Sketch spielen, einen Witz erzählen, oder sonst wie etwas drolliges vermitteln.

Vvine - Comedy

 

Oft mit sich selber in verschiedenen Rollen, hin und her switchend. Nicht mein Genre, nicht mein Humor. Das meiste verstehe ich auch gar nicht, weder die Sprache, noch den Humor,  ist aber scheinbar sehr erfolgreich. Der einzige Akteur in diesem Genre, der in meine Timeline darf, ist Nounouth, ein Franzose, der manchmal ein bisschen aussieht wie Jeff Goldblum und bei dem ich schon gleich an der Sprachbarriere scheiter und nur manchmal ein wenig verstehe. Nounouth ist aber im Gegensatz zu so vielen anderen komplett uneitel, ist sich für nix zu blöd und er nimmt sich selber überhaupt nicht ernst. Sein Humor ist teilweise so klamottig und platt, dass es fast nicht auszuhalten ist, aber unglaublich charmant. Hallo? Er ist Franzose!

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