Liebe Theater auf Instagram,

theaterwelten inszeniert L’elisir d’amore

es ist sehr schön, dass ihr da seid, aber …

Wir kennen nun bestimmt jeden Winkel hinter den Kulissen Eures Hauses. Den Kostümfundus, den kleinen Flur hier, die Treppe dort hinten, die Garderoben, die Maske, die Werkstatt, die Kantine – halt, es gibt definitiv zu wenig Kantinenfotos!

Wir verfolgen in der Maske die Verwandlung von Schauspieler NN in Figur XY  im Zeitraffervideo, den Bühnenbildauf- und abbau,  – gerne auch im Zeitraffervideo (ich gebe zu, Zeitraffervideos haben immer was faszinierendes, eigentlich egal was zu sehen ist). Wenn man so ein unglaubliches Bühnenbild wie beispielsweise die riesigen Laufbänder zu den Räubern im Residenztheater hat, kann man das natürlich mal exzessiv abfeiern, wenn nicht, wäre eine richtige Geschichte zum Bühnenbild interessant, aber dann bitte mit Anfang, Mitte und Ende, über die Konzeption, den Entstehungsprozess, Materialien, O-Töne vom Gestalter und den Bühnenarbeitern, da gliedern sich dann auch geschmeidig Auf- und Abbau ein.

Wir sehen das eine oder andere Probenfoto (bei den großen Institutionen eigentlich selten), Szenenfotos, oft die perfekten offiziellen, mit Hinweisen zu Spielterminen (Reklametafeln).

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Nabelschau

Selbstportrait mit Hut

Ich erlaube mir zum Geburtstag eine kleine Nabelschau und habe in meinen Fotoprojekten aus dem Studium gegekramt und eine paar Reihen Selfies/Selbstportraits gefunden. Selfies sind es natürlich nicht.

Das schnelle Selbstporträt wird mit der Kamera des Smartphones aufgenommen und dann umgehend in die sozialen Netzwerke eingespeist, als unmittelbare visuelle Mitteilung, wo wir uns befinden, was wir gerade tun, wie wir uns sehen und wen wir als möglichen Betrachter vermuten.

Jerry Saltz

Denn damals gab es noch keine Smartphones oder sozialen Netzwerke.

Geknipst mit meiner ersten analogen Spiegelreflexkamera, auf dem Stativ, mit Selbstauslöser.

 

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Übers fotografieren

Mit neun Jahren bekam ich meine erste Kamera. Ritsch Ratsch Klick  – die Älteren werden sich erinnern. Ab da habe ich mein unmittelbares Umfeld dokumentiert: mein Kinderzimmer, meine Eltern, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, unseren Garten, unser Haus, unsere Straße.

Mein Vater hat auch immer schon fotografiert und wie es so seine Art war, immer akribisch und akkurat nach Lehrbuch. Er fotografierte allerdings nur die besonderen Dinge: Familienfeiern, Festtage und Urlaube.

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Essen, (Kunst, Design) und Internet

Ende Juni wurden Anke von Heyl, Wibke Ladwig und ich – aka Die Herbergsmütter  – zum Twonnerstag in der Plastikbar  des Lehmbruck Museums eingeladen, um Vorträge zu halten.

 Wibke präsentierte eine Neuauflage Ihres re:publica Vortrags Decoding a book, Anke berichtete von unserem Kultur auf die Hand zum Internationalen Museumstag  und ich dachte mir, ich erzähle was über Essen, Kunst, Design und Internet – einem Thema, das mir am Herzen liegt und mit dem ich mich schon lange beschäftige.
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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2011

Das erste Video aus Standbildern habe ich vor ca. 15 Jahren gemacht: Eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen einer Wandlampe und einem Toaster im 60er Jahre Look, was leider aufgrund fehlender Nutzungsrechte niemals veröffentlicht werden konnte.

Bei Wibke Ladwig  habe ich Ende letzten Jahres ein Jahrerrückblickvideo gesehen, und die Idee direkt mal geklaut.

Das ist also eine kleine  Auswahl von dem, was ich im letzten Jahr gesehen, gespielt, gestaltet, gemacht und besucht habe.

Die Musik ist vom fabelhaften Swi®l,der auch die farbfotos und Geschmackssachen der Fotokrüfen  vertont hat.

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#Passagen Nachtrag – diverse

Blöd ist, wenn man sich bei dem strammen Passagenprogramm eine kleine Mittagsrunde zusammenstellt und dann feststellen  muss, dass die eine oder andere Location erst um 15 oder 16 Uhr zu öffnen geruht. Tja, belgisches Viertel, dann findest Du hier eben nicht statt.

Auf der Gladbacherstraße/Highway war diese Post-it Installation von Leitwerk ein eyecatcher.

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Experimentelle Fotohängung in der alten Cremefabrik. Präsentation Kolormagazin

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Bei Design braucht Täter  sind mir die Türen von Marisa Richter aufgefallen.  Statt Lüftungsgitter, wie sie z. B. für Badezimmertüren oder Türen in Passivhäusern gebraucht werden,  werden Landschaften oder florale Formen in das Türblatt gesägt. Leider habe ich kein Foto gemacht und die Website gibt auch nicht viel her, weshalb jetzt hier Bilder aus der Broschüre herhalten müssen.

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