Pralles Kulturwochenende in München

Meine Reise zum stARTcamp München wollte ich unbedingt mit einem Besuch der Louise Bourgeois Ausstellung „Strukturen des Daseins – die Zellen“ verbinden. Also rumpelte ich mit meinem kleinen Rollköfferchen am späten Freitagnachmittag holterdikapolter vom Bahnhof zum Haus der Kunst. Nachdem ich meinen Pröngel in ein Schließfach gequetscht, bzw. im Buchladen geparkt hatte und endlich in der Ausstellung stand, startete ich frohen Mutes die Ausstellungsapp, die ich mir schon vorab im heimischen WLAN installiert hatte, wohl wissend, dass ich mit der ganzen Twitterei an dem Wochenende mein Datenvolumen sprengen würde, es war schließlich fast Monatsende. Ich wollte also die Tour starten und  siehe da, weitere 35 MB mussten runtergeladen werden. Bei dem nicht so richtig tollen Netz im Haus, eine Qual. Also Abbruch. Da sich ja nun mein ganzes Gepäck an verschiedenen Ecken des Mueums befand, hatte ich auch kein Geld zur Hand, um mir den Audioguide zu leihen. Grummelnd habe ich das natürlich getwittert, etwas später hat sich das Haus der Kunst sehr nett bei mir gemeldet und wir haben das (hinter den Kulissen) diskutiert. [Das nur noch mal so zur Illustration für Außenstehende, wie cool Twitter ist!]  louise Bourgeois im Haus der Kunst

Also dann halt ohne medialen Support. Das ging allerdings sehr gut, da der kleine Ausstellungsflyer und die Ausstellung selber sehr gut betextet sind.

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Passagen – mein letzter Streich

Zeit- und Termintüddel haben dazu geführt, dass ich es nicht in die Südstadt geschafft habe. Eine kurzfristig abgesagte Verabredung hat es mir ermöglicht, doch noch meine ersehnten Experimente zu finden. 🙂

Im Atelier am Bahngleis stellt das Bunkerkollektiv aus. Eine Gruppe von KünstlerInnen und  DesignerInnen aus der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland, die sich mit dem Raum des Bunkers als Nichtort in einem Workshop auseinandergesetzt haben. Es entstand ein Manifest, was der Ausgangspunkt für die Arbeiten und unterschiedlichen Interpretationen war. Der Bunker als Heterotopie.

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Meine Highlights 2013

Auf den Passagen als „Ausstellerin“ (Knochenjob) und das Design TweetUp

Das museum für verwandte kunst hatte wieder zur Gruppenausstellung geladen. Das Thema: KUHBA. Ich schummelte einen Jungbullen in die Kuh-Ausstellung. Wie immer war es unglaublich faszinierend, beeindruckend und inspirierend, wie vielfältig und unterschiedlich die Ergebnisse sind, wenn 70 kreative Menschen zu einem Thema arbeiten.
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Essen, (Kunst, Design) und Internet

Ende Juni wurden Anke von Heyl, Wibke Ladwig und ich – aka Die Herbergsmütter  – zum Twonnerstag in der Plastikbar  des Lehmbruck Museums eingeladen, um Vorträge zu halten.

 Wibke präsentierte eine Neuauflage Ihres re:publica Vortrags Decoding a book, Anke berichtete von unserem Kultur auf die Hand zum Internationalen Museumstag  und ich dachte mir, ich erzähle was über Essen, Kunst, Design und Internet – einem Thema, das mir am Herzen liegt und mit dem ich mich schon lange beschäftige.
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Kunst- und Kulturmarathon in München

Haus der Kunst

Am letzten Novemberwochenende trafen sich die Macher der stARTconference und die Organisatoren der diversen stARTcamps in München, um sich besser zu vernetzen und um das Jahr 2013 zu planen.

Haus der Kunst

Die Kulturkonsorten hatten uns ein schönes Rahmenprogramm organisiert.
Am Freitag trafen wir uns im Haus der Kunst um eine Führung durch die Ausstellung „ECM — Eine kulturelle Archäologie“ zu genießen. Persönlich begrüßt vom Direktor Okwui Enwezor und begleitet von Anna D. Schüller fühlte ich mich gleich adoptiert von dem Haus, das Twitterer und Blogger gleichwertig behandelt wie Journalisten.
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und plötzlich ist stARTcamp Köln #sck12

Ca. 3 Monate Vorbereitung und plötzlich ist stARTcamp Köln und schwupps ist es auch schon vorbei. Ich habe diesen wunderbaren Tag wie in Watte gepackt erlebt und erlebe ihn jetzt ein zweites Mal, indem ich alle Tweets, Kommentare und Posts und facebook Meldungen nachlese und mir die vielen Fotos anschaue. (allen voran die von Oliver, der den ganzen Tag dokumentiert hat).

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Überwältigt von dem fabelhaften Feedback was Anke, Wibke, Guido und ich bekommen haben, kann ich das nur zurückgeben an alle Teilnehmer, die unseren vorbereiteten Rahmen mit Energie, Wissen, Sympathie, Farbe und Lebendigkeit gefüllt haben.
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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2011

Das erste Video aus Standbildern habe ich vor ca. 15 Jahren gemacht: Eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen einer Wandlampe und einem Toaster im 60er Jahre Look, was leider aufgrund fehlender Nutzungsrechte niemals veröffentlicht werden konnte.

Bei Wibke Ladwig  habe ich Ende letzten Jahres ein Jahrerrückblickvideo gesehen, und die Idee direkt mal geklaut.

Das ist also eine kleine  Auswahl von dem, was ich im letzten Jahr gesehen, gespielt, gestaltet, gemacht und besucht habe.

Die Musik ist vom fabelhaften Swi®l,der auch die farbfotos und Geschmackssachen der Fotokrüfen  vertont hat.

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25 Jahre Kunstbanane

Der „Bananensprayer“ Thomas Baumgärtel feiert noch bis zum 17.7.  sein 25-jähriges Bananenjubiläum mit einer wunderbaren Ausstellung im museum für verwandte kunst  in Köln. Die „Bananen-Wunderkammer bietet etliche Exponate, z. B. die erste Sprühschablone von 1986, „verkunste“ Stafanzeigen wegen Sachbeschädigung, einen Brief der Galerie Zander, in dem flehend darum gebeten wird, die von einem Anstreicher übermalte Banane auf der Fassade zu erneuern und vieles mehr.

Thomas Baumgärtel - Freiheit für die Kunst

25-jahre225-jahreBananewaechst

museum für verwandte kunst
Genter str. 6
50672 Köln
Tel +49.221.9321723
Do-So 15-18 Uhr

 

PS: Bei mir im Viertel gab es mal eine kleine feine Galerie, und die Hausfassade bekam eine Banane. Nun ist die Galerie weg und die Banane ziert jetzt einen T-Shirt Laden.  Somit ist die Banane nicht nur eine Markierung für Kunstorte, sondern auch – Achtung, jetzt wird es pathetisch – Mahnmal für verloren gegangene Kunstorte.

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Spannendes Projekt: SuperCell, the Synthetic Biology Supermarket

Ein kollaboratives Kunst- und Wissenschaftsprojekt in Kooperation vom Institute of Pharmacy and Molecular Biotechnology der Ruprecht-Karls-Universität  Heidelberg und dem Media Art Department der Bauhaus Universität Weimar. Das Projekt nimmt Teil am iGEM Wettbewerb des MIT.
http://www.super-cell.org/shopping/featured-products/
„Super Cell is a fictional supermarket website offering speculative products related to Synthetic Biology and our project for iGEM 2010. Our goal is to make possible everyday applications and implications tangible by translating them into products that could fill the supermarket shelfs. Through this we hope to foster a discussion about Synthetic Biology that includes different scientific disciplines as well as the general public.“

Am 15 März 2011 gibt es dazu eine Radiosendung auf 1Live

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