Nabelschau

Selbstportrait mit Hut

Ich erlaube mir zum Geburtstag eine kleine Nabelschau und habe in meinen Fotoprojekten aus dem Studium gegekramt und eine paar Reihen Selfies/Selbstportraits gefunden. Selfies sind es natürlich nicht.

Das schnelle Selbstporträt wird mit der Kamera des Smartphones aufgenommen und dann umgehend in die sozialen Netzwerke eingespeist, als unmittelbare visuelle Mitteilung, wo wir uns befinden, was wir gerade tun, wie wir uns sehen und wen wir als möglichen Betrachter vermuten.

Jerry Saltz

Denn damals gab es noch keine Smartphones oder sozialen Netzwerke.

Geknipst mit meiner ersten analogen Spiegelreflexkamera, auf dem Stativ, mit Selbstauslöser.

 

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12 von 12 – ein Tag mit Theater

12 von 12 - Frühstück

So. Nun habe ich zum ersten Mal komplett bei 12 von 12 mitgemacht, dem Fotoprojekt von „Draußen nur Kännchen“. Am 12. eines Monats werden 12 Fotos gemacht und veröffentlicht, um diesen Tag  zu dokumentieren. Für den 12. März 2016 haben sich bislang schon 249 Blogs beteiligt.

Der 12. März fiel auf einen Samstag und ich hatte keinen Alltag, sondern Theateraufführung.

Am Tag zuvor hatten wir auch ein Aufführung, so dass ich erst mal sehr lange geschlafen habe. Mein erstes Fotos kam dann also zum Frühstück so gegen Mittag. Ich bin ja mit wenigen Ausnahmen nicht so die Food-Knipserin und mal abgesehen davon, dass es die Realität abbildet, hatte ich einen Mörderspaß den üblichen Instagram-Food-mit-Herzchen-und-Blümchen-gestylten-und-dekorierten-und-wahnsinnig-gesunden-vegetarischen-und-veganen-Foodbildern was entgegenzusetzen. (Funfact: ich habe das Foto mit #vegan getaggt und prompt wurde es von entsprechenden Accounts geherzt. Nojo.)

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Wien und Bratislava in fünf Tagen

Jetzt bin ich schon fast vier Wochen aus Wien zurück und habe noch gar nicht alles verbloggt.
Meine Besuche in den Kunst- und Kulturinstitutionen hatte ich schon bei den Herbergsmüttern aufgeschrieben, aber da war doch noch viel mehr!
Der erste Tag begann mit einem Besuch im Museumsquartier. Neben dem MUMOK hat mir dort die Tonspur sehr gut gefallen. Soundart und Klanginstalltionen!  Ein kleine Passage, in der seit 2003 Klangarbeiten von internationalen Künstlern präsentiert werden.

Nach dem Besuch im MUMOK hatte ich eine leckere Mittagsmahlzeit in der Kantine, ein sehr nettes Lokal im Quartier. Auf der Karte standen faschierte Laibchen (Rind). Well, ich konnte mir darunter absolut nichts vorstellen. Das nachfragen beim Kellner brachte auch kein Ergebnis („Welches Teil vom Rind?“ – „? … alles“) Also bestellte ich. Und bekam … Tadaaa – zwei köstliche Frikadellen mit Soße. Sehr lecker.

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Wie die klassische Musik in mein Leben kam.

Ich habe mich fast mein Leben lang mit klassischer Musik schwergetan. Als Kind war das die uncoole Musik, die meine Mutter hörte, im Musikunterricht der Unter- und Mittelstufe haben wir gefühlt jahrelang nur die Lebensdaten von Bach und Mozart durchgekaut, mal das eine oder andere Musikstück gehört. Darüber hinaus hat uns die unwirsche Lehrerin mit viel Theorie beworfen, die mich nicht erreichte. (Musik: 4-5).
Ansonsten bin ich ein großer Popmusikfan mit einer Vorliebe fürs Elektronische.

Beethovenfest 20122012 begegnete ich dann bei Twitter dem Beethovenfest und ich weiß auch nicht mehr genau wie es war, auf jeden Fall gab es diese Einladung zum Tweetup für das Public Viewing auf dem Münsterplatz. Das Eröffnungskonzert wurde live aus der Beethovenhalle übertragen, der Platz war pickepacke voll, es gab ein bisschen Rahmenprogramm,  für die „VIPs“ – zu denen wir Twitterer gehörten –  gab es einen abgetrennten Bereich mit Tischen und Stühlen und Catering. Dort saßen wir dann also, eine illustre Runde von Twitterern und Bloggern, teilweise Fachleute der klassischen Musik, aber auch so Unbedarfte wie ich. Und dann das Konzert: City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons mit Brahms Nänie und Beethovens Neunter.

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Wie die englische Musik in mein Leben kam

Ende der 6winstonfrancis0er, Anfang der 70er war einer meiner Onkel mit einer Frau zusammen, die bei EMI Electrola gearbeitet hat. Als sie einmal zu Besuch bei uns waren, bekam ich einen Packen Singels geschenkt. Ich war damals sechs oder sieben, hatte zwar schon die Musik für mich entdeckt, aber in der Welt der Popmusik war ich noch nicht bewandert. Mein Vater war nicht sehr  musikaffin, meine Mutter schon mehr, hörte Klassik und Schlager.
Damals war die Welt noch eine komplett andere, denn ich war Frühaufsteherin, meine Eltern Langschläfer und ich habe etliche Sonntagmorgen alleine im Wohnzimmer verbracht. Ich habe das geliebt, denn es war ein gefühlt selbstbestimmtes Leben in der Erwachsenenwelt. Ich habe gespielt, gemalt und Musik gehört. Entweder die Platten meiner Eltern oder Radio. Und da entdeckte ich die „englische Musik“.

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Essen mit Bedeutung – zum Forschungsprojekt von Francesca Zampollo

Die italienische Fooddesignerin Francesca Zampollo lehrt zur Zeit in Auckland und forscht aktuell zum Thema „Meaningful Food“ und macht dazu eine Umfrage in aller Welt. Sie hat mich via den Kunststrudel aufgefordert, mich zu beteiligen und das habe ich sehr gerne getan.

Bedeutungsvolles Essen, Essen mit Bedeutung, Bedeutsames Essen, … hmm, erst einmal fiel mir nichts dazu ein. Dann begann ich über Geschmäcker und Essen in meiner Kindheit nachzudenken.

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Kreativmethoden aus dem Theaterproberaum

Anke von Heyl aka Kulturtussi hat eine Blogparade zum Thema Kreativmethoden eröffnet und dafür ihr Methoden-Schatzkästchen geöffnet. Bemerkenswert – werden diese Methoden doch gerne wie ein Geheimnis gehütet. Tatsächlich? Nach dem Motto „sharing is caring“ und wie Kerstin Hoffmann trefflich formuliert „Verschenke was Du weißt, verkaufe was Du kannst“, können wir KreativarbLangsam fängt Fleischeiter doch nur so voneinander profitieren.

Da ich selber schon sehr von Ankes Methoden profitiert habe (ich sage nur ABC Listen – eine Offenbarung) möchte ich gerne ein paar für mich aufschlussreiche Erfahrungen aus dem Schauspieltrainig teilen.

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Als ich einmal mit Rembrandt in Krakau war

Ein Teil der Alten Pinakothek in München wird zwecks Renovierung über den Sommer geschlossen. Das war der Auslöser für diese fabelhafte Aktion: Das Selbstbildnis des jungen Rembrandt wird in die Sommerfrische geschickt. Jeder konnte sich bewerben, eine Kopie des Gemäldes mit auf seine Reise zu nehmen. Einzige Bedingung: Die Reise mit #MyRembrandt in den sozialen Netzwerken zu dokumentieren. Ich las davon, war sofort begeistert und bewarb mich. Sehr schnell bekam ich Antwort und nur wenig später kam Herr van Rijn bei mir an und wir konnten gemeinsam den Trip nach Krakau antreten.

Kleines Reisegepäck

Kleines Reisegepäck

Das Bild war dann doch etwas größer und schwerer als ich dachte und ich war froh, ihn in mein kleines Handgepäck zu kriegen. Am Flughafen hat man ihn gar nicht bemerkt.

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Übers fotografieren

Mit neun Jahren bekam ich meine erste Kamera. Ritsch Ratsch Klick  – die Älteren werden sich erinnern. Ab da habe ich mein unmittelbares Umfeld dokumentiert: mein Kinderzimmer, meine Eltern, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, unseren Garten, unser Haus, unsere Straße.

Mein Vater hat auch immer schon fotografiert und wie es so seine Art war, immer akribisch und akkurat nach Lehrbuch. Er fotografierte allerdings nur die besonderen Dinge: Familienfeiern, Festtage und Urlaube.

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Best Blog Award : 11 Fragen, 1 Stöckchen

Ach sooooo geht das mit den Awards: man wird von einem freundlichen Menschen angesprochen und dann tackert man sich das Ding selber ins Blog! 😉

Nun denn, a Stöckchen again, welches ich von Wibke bekam.

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1. Wonach schmeckte Deine Kindheit?
Selbstgemachtes Eis aus der Tüte, Gulasch mit Rotkohl und Klößen, Hühnerfrikassee, Buttercremetorte, Streuselkuchen, Brötchen mit Butter und Salz, in Milchkaffee geditscht.

2. Feierst Du gern Deinen Geburtstag? Oder ist das ein Tag, der Dich eher gruselt oder gar lästig ist?
Sowohl als auch. Ich feier gerne, und lasse mich gerne feiern, aber es gibt Jahre, in denen ich mit dem älter werden hardere und damit nicht einverstanden bin. Dann verkrümel ich mich und mache irgendetwas besonderes  – alleine.

3. Tanzt Du gern? Und wenn ja: heimlich oder auch öffentlich?
Ja! #ArmeindieLuftwerf Egal, hauptsache die Musik geht mir in den Bauch.

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