Möbelmesse imm – Nachtrag Lampen, D3 Contest

Ehrlich gesagt finde ich die Möbelmesse langweilig. Durch das gefühlt größte Möbelhaus der Welt zu laufen um das 3654. Sofa oder die 5463. Schrankwand zu sehen … nö. Deshalb habe ich mich auf die Design Talents konzentriert und das war … mmmh … auch langweilig. Die im Messebooklet vollmundig angekündigte Avantgarde habe ich nicht gefunden.
Einzig die Lampen von Heike Buchfelder haben mich angesprungen. Steh- und Hängelampen aus (nach veterinärmedizinischen  Maßstäben gereinigten und zertifizierten) Gänse- und Hahnenfedern.

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Beim dem vom Rat für Formgebung kuratierten D3 Contest ist mir wiederholt aufgefallen, dass es wieder verstärkt Drahtmöbel gibt, die mich immer an Gartenmöbel aus den 60er Jahren erinnern (Was nicht schlimm ist). Z. B. Tische von Linn KandelSchwab/Panther oder der Stuhl von Eléonore Nalet.

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#Passagen Nachtrag – Slow glow lamp | Droog

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Im Droog-Shop, der für die Dauer der Passagen auf der Venloer Straße aufpoppte, hat es mir die Fettlampe Slow glow lamp angetan. Ein Erlenmeyerkolben ist mit pflanzlichem Fett gefüllt. Im kalten, festen Zustand ist das Fett weiss. Je länger die Lampe an ist und je mehr Wärme entsteht, verflüssigt sich immer mehr von dem Fett und es wird gelblich. Somit ändert sich sehr langsam die Lichtfarbwirkung.

Das Leuchtmittel der Slow glow lamp steckt in einer Glasröhre und hat natürlich keinen Kontakt mit dem Fett und kann ohne weiteres ausgewechselt werden.

 

#Passagen Nachtrag – diverse

Blöd ist, wenn man sich bei dem strammen Passagenprogramm eine kleine Mittagsrunde zusammenstellt und dann feststellen  muss, dass die eine oder andere Location erst um 15 oder 16 Uhr zu öffnen geruht. Tja, belgisches Viertel, dann findest Du hier eben nicht statt.

Auf der Gladbacherstraße/Highway war diese Post-it Installation von Leitwerk ein eyecatcher.

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Experimentelle Fotohängung in der alten Cremefabrik. Präsentation Kolormagazin

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Bei Design braucht Täter  sind mir die Türen von Marisa Richter aufgefallen.  Statt Lüftungsgitter, wie sie z. B. für Badezimmertüren oder Türen in Passivhäusern gebraucht werden,  werden Landschaften oder florale Formen in das Türblatt gesägt. Leider habe ich kein Foto gemacht und die Website gibt auch nicht viel her, weshalb jetzt hier Bilder aus der Broschüre herhalten müssen.

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#Passagen-Eindrücke: Designersfair

Die Designersfair im Barthonia Forum gehört für mich bis jetzt – neben der Präsentation des Lesikons von Juli Gudehus bei Schaden – zu den Highlights der Passagen.

Ich habe mich gefreut, seit langer Zeit mal wieder außergewöhnliche Keramik zu sehen. Besonders gut gefallen haben  mir die Arbeiten von Eva Gevaert, Jo Meesters, Jorine Oosterhoff, Maria Volokhova, Pepe Heykoop und Amba. Bei der Serie „Daps“ von Elisabeth Kamm und Anna Steinmann, die sich mit dem Prozess des Essens beschäftigt, fragt sich die Hausfrau in mir allerdings sofort: Wie kriegt man den Schmodder weggespült, wenn der mal so richtig eingetrocknet ist?

Pepe Heykoop

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Wunderbar sind auch die gläsernen Prothesen für kaputte Stühle von Anna ter Haar. Der Katalog sagt, dass das Glas tatsächlich stabil genug sei um Gewicht zu tragen, was ich gerne mal ausprobiert hätte.

Anna ter Haar

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