Mein Februar 2026

Angefangene gestrickte SockeErst mal ein Frauenthema: Ich war jahrzehntelang im Team kalte Füße. Ein rarer Vorteil der Wechseljahre ist, ich hatte plötzlich keine kalten Füße mehr. Hurra. Jetzt bin ich mit dem Mist so einigermaßen durch oder noch in der Postmenopause – man weiß es ja immer nie so genau –  und plötzlich habe ich wieder kalte Füße! Orrr. Also im Winter mit Socken ins Bett. Und dann stellt sich heraus, dass ich gar nicht genug Bettsocken habe und ich fing an, mir nach ewigen Zeiten mal wieder Socken zu stricken. Das ist der Fortschritt nach einigen Wochen. Vielleicht klappt’s dann mit denen im kommenden Winter.

Dann war das auch der Karnevalsmonat. Ich hasse Karneval und fliehe dann eigentlich immer in dieser Woche aus Köln. Ich hatte eine Option, die Woche im Ruhrgebiet zu verbringen, dann stellte sich aber heraus: Oh, hier gibt es einen Rosenmontagszug und der stellt sich vor dem Haus auf und im Nachbarhaus ist eine Kneipe, die Karnevalpartys machen. Ok, dann habe ich das gecancelt, da wäre ich ja von der Traufe in den Regen gekommen. Und richtig wegfahren, mit Unterkunft bezahlen und allem Pipapo, ist in diesem Jahr leider nicht drin. Nojo.

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Mein Januar 2026

Ich kam mit einer wunderbaren Silvesterfeier gut im Januar an. Die erste Woche war sehr ruhig und dann hatte ich plötzlich so viel zu tun, wie schon lange nicht mehr.

Ein mittelgroßer und ein kleiner Auftrag, beide ohne Abgabetermine, die hatte ich im Dezember schon ein bisschen prokrastiniert und die wollten jetzt mal bearbeitet werden. Der größere Auftrag bestand überwiegend aus Textarbeit, da fand ich nicht so gut rein und verrannte mich zwischendrin auch ein bisschen, aber irgendwann fluppte es. Der zweite – eine Logoentwicklung – fluppe von Beginn an gut, machte mir richtig Spaß und die Feedbackrunden waren sehr prima.

Am 10. Januar besuchte ich die erste Ausstellung in diesem Jahr. Ich war zum ersten Mal in der Sammlung Philara in Düsseldorf, ich wollte dort unbedingt “Melting Sands – Glas in der zeitgenössischen Kunst” sehen. Das gefiel mir auch sehr gut. Die Räumlichkeiten der ehemaligen Glaserei Lennarz sind spektakulär. Aus Wettergründen war ich nicht auf der Dachterrasse mit Skulpturengarten, aber das werde ich irgendwann nachholen.

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Jahresrückblick 2025

Es ist schon seltsam, jedes Mal, wenn ich im Dezember anfange, mir Gedanken über den Jahresrückblick zu machen, denke ich “was für ein besch… Jahr”. Dann schaue ich in meine Fotos und Aufzeichnungen und stelle fest: Ach war ja gar nicht so schlimm, da war auch viel Schönes dabei.

Wie kommt das nur, dass – zumindest bei mir – das Negative so nachdrücklich im Vordergrund bleibt und das Schöne und Gute immer erst hervorgekramt werden muss?

Was in diesem Jahr wirklich katastrophal war, war meine berufliche Situation. Ich glaube, ich habe noch nie so wenig gearbeitet, so wenig Aufträge bekommen. Das ist wirklich schlimm, denn ich habe als Freiberuflerin keinerlei Ansprüche auf irgendwelche Unterstützung und das Gesparte zerrinnt mir zwischen den Fingern. Das muss sich 2026 radikal ändern. Hier habe ich mal aufgeschrieben, was ich kann und gerne tun würde.

Aber nun der Blick auf 2025: Der Jahresrückblick mit höchstens zwei Fotos pro Monat, nach einer Vorlage von Joel.

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Rückblick 2023

Inzwischen zum dritten Mal – also nun Tradition – der Jahresrückblick mit maximal zwei Fotos pro Monat nach

Kurz und knapp: Es war ein beschissenes Jahr, hatte aber auch seine Momente.

Januar

positiver Corona-Test

Nachdem das Jahr mit einer tollen Silvesterfeier so vielversprechend begann, hat mich Ende des Monats COVID umgehauen. und das war dann auch so eine Progose für den Rest des Jahres. Ich habe Corona-Tagebuch geführt.

Vorher hatte ich mich wieder mit meinem kleinen Rechercheprojekt zu der Villa in Nippes beschäftig, mich mit Freundinnen getroffen und ein paar Videos für den Job gedreht.

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Rückblick 2021

Via Anke Gröner habe ich das Jahresrückblickprojekt von Joël entdeckt. Schöne und kniffelige Idee, das Jahr auf zwei Fotos pro Monat zu reduzieren, aber das gibt auch nochmal einen anderen Fokus. (Die Spielregeln dazu gibt es hier).  Ich habe das jetzt mal für 2021 gemacht.

Januar

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld

Am Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld vorbeispaziert und mich gefreut, dass der Platz davor Joseph-Beuys-Platz heißt und darüber geärgert, dass durch die Neugestaltung die hübsche kleine Rasenfläche verschwunden ist und der ganze Platz versiegel wurde. Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – Beuys ist auch hier leider nur ein Lable. 🙁

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