Mein Januar 2026

Ich kam mit einer wunderbaren Silvesterfeier gut im Januar an. Die erste Woche war sehr ruhig und dann hatte ich plötzlich so viel zu tun, wie schon lange nicht mehr.

Ein mittelgroßer und ein kleiner Auftrag, beide ohne Abgabetermine, die hatte ich im Dezember schon ein bisschen prokrastiniert und die wollten jetzt mal bearbeitet werden. Der größere Auftrag bestand überwiegend aus Textarbeit, da fand ich nicht so gut rein und verrannte mich zwischendrin auch ein bisschen, aber irgendwann fluppte es. Der zweite – eine Logoentwicklung – fluppe von Beginn an gut, machte mir richtig Spaß und die Feedbackrunden waren sehr prima.

Am 10. Januar besuchte ich die erste Ausstellung in diesem Jahr. Ich war zum ersten Mal in der Sammlung Philara in Düsseldorf, ich wollte dort unbedingt “Melting Sands – Glas in der zeitgenössischen Kunst” sehen. Das gefiel mir auch sehr gut. Die Räumlichkeiten der ehemaligen Glaserei Lennarz sind spektakulär. Aus Wettergründen war ich nicht auf der Dachterrasse mit Skulpturengarten, aber das werde ich irgendwann nachholen.

Ich habe schon länger eine Idee zu einem Fotoprojekt im Kopf. Seit über fünfzehn Jahren fotografiere ich in meinem Veedel und habe da inzwischen eine schöne Sammlung von Vorher/Nachher Fotos und Dokumentation der Veränderungen zusammen, die zum Teil auch sehr gut mit alten Fotos aus der Sammlung Kulturelles Erbe Köln https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/ korrespondieren. Inzwischen bin ich dabei, bestimmte Motive nachzufotografieren und habe im Januar einige Spaziergänge durchs Veedel gemacht. Zum Teil muss man die Punkte öfter anlaufen, weil das Licht nicht passt, oder Autos ganz blöd geparkt sind.

Ein Haus vor und nach der Renovierung

2022 – 2025

 

Mal schauen, ob und was daraus wird.

Dann lagen etliche Streams an: ein bisschen Fortbildung zu Social Media, Feedbackrunden zum Auftrag, ein bisschen politische und kulturelle Bildung und Informationen zur Genealogie.

Außerdem hatte ich mich für einen online Fotokurs angemeldet, weil ich mit der Bridgekamera, die ich mir vor zwei Jahren gekauft habe, immer noch nicht so richtig warm geworden bin. Ich habe vor 40 Jahren ziemlich viel mit einer analogen Spiegelreflexkamera fotografiert und die hatte ich auch gut im Griff, aber seit  30 Jahren nicht mehr und ich wollte mir nochmal die Basics draufschaffen. Aber dieser Kurs war so furchtbar, ich habe die Videos nicht ertragen und mir dann nur die Handouts heruntergeladen, mich damit jetzt aber auch noch nicht eingehend beschäftigt. Nojo.

An zwei Tagen war ich auf den Passagen unterwegs, das hatte ich schon hier und hier verbloggt.

Und am Ende des Monats flatterte noch eine Anfrage für einen kleinen unregelmäßig regelmäßigen Job herein, mal schauen, wie sich das entwickelt.

 

Ein Kommentar

  1. Huhu Ute,
    Fotoprojekte vorher/nachher lieb‘ ich. Mal was erzählenswertes zwischen dem ganzen Selfie-Kram!
    Sei ganz liab gegrüßt aus Wien, wo demnächst von mir nix mehr nachher geknippst wird, da meine Zeit hier um ist…
    Servus und Baba,
    Sabine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert