Mein Wohnwunsch

tl;dr

Ich suche eine min. 45 qm Wohnung oder ein Häuschen mit Persönlichkeit und Charakter. Mit Balkon, besser Garten. Ruhig, ruhig, ruhig!  Roundabout 60 km rund um Krefeld. Max. 650,00 EUR all inkl.

Ich habe in meinem Erwachsenenleben noch nirgendwo so lange gewohnt wie in der Wohnung, in der ich jetzt leben, aber mein ehemals beschauliches Wohnviertel wurde gentrifiziert und neben manchen Vorteilen gibt es auch viele Nachteile. Der Ärgste: Lärm.

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KultourWallonie – ein Besuch im Tabakmuseum

Da rauche ich nun schon so lange und habe mich noch nie mit Tabak auseinandergesetzt!

Den Besuch im im L’Atelier – Musée du Tabac von Vincent Manil in Corbion hatte mir Barbara von Belgien-Tourismus Wallonie im Rahmen der #KultourWallonie vorgeschlagen und organisiert und ich bin so dankbar dafür, denn vermutlich wäre ich selber nicht auf die Idee gekommen.

Ich nenne Vincent Manil einen Craft-Tabak Produzenten. Ob es diese Bezeichnung wirklich gibt, weiß ich nicht, aber mir kam es so vor. Er verarbeitet ausschließlich regionalen Tabak, ohne Zusätze und alles von Hand. Oben im Haus ist ein kleiner Laden, im Keller befinden sich Manufaktur und Museum, nebenan wohnt Vincent mit seiner Familie.

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Die Abtei von Orval

Nach meiner Führung auf der Burg von Bouillon, nahm ich einen kleinen Mittagssnack in der Sonne ein und fuhr dann am Nachmittag zur Abtei Notre-Dame d’Orval.

Das Kloster selber kann man als Gast besuchen, ist aber so der Öffentlichkeit für Besichtigungen nicht zugänglich.

Man wandelt also durch die Ruinen aus dem 17. Jahrhundert und atmet Geschichte. Was für ein herrlicher, kontemplativer Ort. Ich war ja unter Woche an einem späten Nachmittag dort und es waren relativ wenig andere Menschen da. Ich mag es mir gar nicht vorstellen, wie das möglicherweise im Sommer, in den Ferien dort ist, wenn Menschenmassen unterwegs sind.

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Bloggerreise Wallonie – erster Teil

Was für ein fabelhafter Auftrag: Wir Herbergsmütter wurden vom Tourismusverband Wallonie eingeladen durch die Wallonie zu reisen. Wir haben uns dann überlegt, dass jede von uns einzeln eine Tour nach eigenem Gusto macht und wir uns am 3. Tag in Namur treffen und dort 24 Stunden gemeinsam verbringen. Zudem reisten wir mit den Schwerpunkten Natur, Kultur und Genuss.

Transparenz: Reisekosten, Unterbringung, Abendessen, Eintritte und Führungen wurden vom Tourismusverband Wallonie übernommen. Für die Blogposts erhielt ich ein Honorar.

 

Ich hatte mir als Ziel Bouillon ausgesucht. Warum? Keine Ahnung, eher so intuitiv, weil ich den Namen so amüsant finde und ich dachte, ich käme dem Geheimnis der Bouillon aka Brühe auf die Spur, weil die vielleicht der Namensgeber der Stadt, nämlich Gottfried von Bouillon erfunden hat. Hat er aber nicht und eigentlich hat er 1077 seinen Namen durch die Belagerung der gleichnamigen Burg erhalten.

Die einfachste Erklärung für den Begriff Bouillon ist, dass kochen auf französische bouillir heißt. 😉

Ich war mit dem Auto unterwegs und fuhr also Richtung Bouillon los und habe in La Roche-en-Ardenne erst mal eine Kaffeepause gemacht. Dort wurde ich dann zum ersten Mal mit der Tatsache konfrontiert, dass die Belgier kulinarisch viel können, aber leider keinen Kaffee. Das pain au chocolat war allerdings vorzüglich.

Ich hatte nachmittags meinen ersten Termin in Corbion, also noch reichlich Zeit, und fuhr eine kleine Schleife über Vresse-sur-Semois, bzw. Laforêt.

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Straßen aus Zucker Köln

Im März machte mich Anke auf den Übernahme-Instagram Account Strassen aus Zucker (Köln) aufmerksam. Ein Projekt des Kölner Fotografen Stephan Strache. Hubert aka @Tagesschnipsel bespielte gerade den Account und hatte dort die Rubensstraße portraitiert. Er hat das so toll gemacht, mit so wunderbaren Fotos und interessanten Geschichten, dass ich dachte, das will ich auch mal machen. Das ging dann Holterdikapolter, als mich Stephan am 30. März fragte, ob ich ganz spontan und kurzfristig für den April einspringen könnte. Ich hätte mir gerne etwas mehr Vorlauf für Recherchen gewünscht, aber was solls. Ich habe zugesagt und schon gings los.

Ich habe „meine“ Straße, die Blücherstraße portraitiert. Die ist nicht sehr lang und auch nicht besonders spektakulär, aber gerade das feuert ja an.

Ich fasse hier nochmal alles zusammen.

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Medienkunstfestival Futur 21

Welche Zukunft hat die Zukunft? Das vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam initiierte Medienkunst-Festival Futur 21 regt an, über die Zukunft der Arbeit, über Nachhaltigkeit und Klimakrise, den Einfluss der Digitalisierung sowie über die Grenzen von Wachstum und Konsum nachzudenken. Jede Woche war einem Schwerpunktthema gewidmet: Arbeit, Energie, Ressourcen und Fortschritt. Und das alles mit dem Mitteln der Kunst, von Design und Gaming. Der geniale Coup war, dass das Festival in 16 Industriemuseen in NRW stattfand. Also an Orten, die an längst vergangene Technologien erinnern, die aber zu ihrer Zeit State of the Art waren.

Eine große Freude war es für mich, dass ich beauftragt wurde, via Instagram darüber zu berichten. Ich habe mir an jedem Eröffnungswochenende einen Ort herausgepickt, den Instagram Kanal Futur 21 übernommen und eine Story dazu gemacht.

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Rückblick 2021

Via Anke Gröner habe ich das Jahresrückblickprojekt von Joël entdeckt. Schöne und kniffelige Idee, das Jahr auf zwei Fotos pro Monat zu reduzieren, aber das gibt auch nochmal einen anderen Fokus. (Die Spielregeln dazu gibt es hier).  Ich habe das jetzt mal für 2021 gemacht.

Januar

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld

Am Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld vorbeispaziert und mich gefreut, dass der Platz davor Joseph-Beuys-Platz heißt und darüber geärgert, dass durch die Neugestaltung die hübsche kleine Rasenfläche verschwunden ist und der ganze Platz versiegel wurde. Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – Beuys ist auch hier leider nur ein Lable. 🙁

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Eine Typologie: Museumsschließfächer

Als ich 2018 begann, meine Instagram Storys zu Kunstausstellungen für WDR 3 zu machen, überlegte ich, was ich bei den mannigfaltigen Museumsbesuchen für mich als kleines Fotoprojekt machen könnte. Da ich auf Typologien und Serien stehe, kam ich irgendwann auf die Museumsschließfächer, denn die gibt es fast überall. Seither gilt meine Aufmerksamkeit bei Museumsbesuchen auch immer den Garderoben.

Es ist wirklich interessant, was sich erschließt, wenn man sich mit solch alltäglichen, banalen Dingen beschäftigt und mal einen genauen Blick darauf wirft. Oft sind die Garderoben schäbige kleine Ecken oder Räumchen, irgendwo, der Appendix eines Hauses. Oft sind sie in der Nähe der Toiletten angesiedelt, manchmal im Foyer. Manchmal gibt es dort Personal, meistens nicht. Manchmal sind sie sehr schön gestaltet und integrieren sich auch konzeptionell ins Haus. In der Gesamtschau finde ich es erstaunlich, wie viele unterschiedliche Schließfächer es gibt. Formate, Farben, Beschriftung – ich glaube, es ist kein einziges Doppel dabei.

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ZKM – vier Ausstellungen, die ich nicht sah

Meinen Aufenthalt in Karlsruhe habe ich natürlich auch dazu genutzt, das ZKM zu besuchen. Dort war ich erst einmal und das ist bestimmt 20 Jahre her. Ich hatte damals eine Ausstellung über Überwachung gesehen, die mich nachdrücklich beeindruckt hatte.

Ich hatte im Vorfeld mal kurz über die Website des ZKM gescannt, mich aber nicht näher damit beschäftigt, und ging dorthin, mit dem Gedanken, ach, da ist eh alles eine Bank.

Ich bezahlte das komplette Programm und ging als erstes in die große Sonderausstellung „Critical Zones“. Und ich habe NICHTS verstanden. Auf der gefühlt Fußballfeld großen Ausstellungsfläche und das auf drei Etagen, die im Halbdunkel lagen, waren Skulpturen, Zeichnungen, und vor allem jede Menge Videos zu sehen, alles mutete naturwissenschaftlich an. Ich habe überhaupt keinen Anpack gefunden und war komplett überfordert.

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Inventing Nature – Kunsthalle Karlsruhe

Seit ca. einem Jahr gehe ich mit Inventing Nature im Kopf umher. Die Ausstellung der Kunsthalle Karlsruhe sollte ursprünglich im Frühjahr 2020 eröffnen – dann kam allerdings die Corona-Pandemie dazwischen. Wir Herbergsmütter wurden damals schon angefragt, ob wir dazu eine Aktion im digitalen Raum entwickeln wollten – ja, wir wollten! – nun ja, alles hat sich um ein gutes Jahr verschoben.

Nachdem wir jetzt im September/Oktober 2021 mit #JetztKunstPflanzen (Twitter & Instagram) uns selbst und andere begeistert haben, war ich nun endlich in Karlsruhe und zum ersten Mal in der Kunsthalle, um mir die Ausstellung anzugucken und konnte das idealerweise mit einem von der Kunsthalle organisierten Instawalk verbinden.

Die Ausstellung zeigt, wie sich die Beziehung zu und der Blick auf die Pflanzen und die Natur gewandelt hat und wie dies in der Kunst zum Ausdruck kommt. Das trifft den Zeitgeist-Nagel natürlich auf den Kopf. Was mich nach der Betrachtung des Katalogs schon vorab begeisterte, war die Kombination von (na ja ich sag mal) „alter“ und zeitgenössischer Kunst.

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