Wuppertal: Stadtarchiv und noch eine Ausstellung.
Bezüglich Familienforschung habe ich schon lange vor, ins Stadtarchiv Wuppertal zu gehen und da zur Zeit drei Ausstellungen in Wuppertal laufen, die ich gerne sehen möchte, plante ich das erste Wuppertal-Päckchen mit Stadtarchiv und Neuer Kunstverein. Dort ist nämlich noch bis zum 14. Juni 2026 die Ausstellung Wende / Wunde / Winde (auch ein cooler Titel) der fabelhaften Karina Syndicus zu sehen. Karina kenne ich tatsächlich über Instagram, obwohl sie in Köln im Nachbar-Veedel lebt. Und je mehr ich sie und ihre Arbeit kennenlerne, desto mehr bewundere ich sie. Sie ist ausgebildete Schauspielerin und Clownin, sie macht Performancekunst, Walking Acts, Stand-Up und Kabarett. Zudem arbeitet sie bildnerisch mit Fotografie, Skulptur, Objekten und auf Papier. Vermutlich habe ich jetzt noch einiges vergessen. Es ist mir ein Rätsel, wie sie das alles in dieser Qualität und auf diesem Niveau wuppt. Ihre bildnerischen Arbeiten beziehen sich auf aktuelle gesellschaftliche Phänomene, oft beschäftigt sie sich mit Architektur, sehr oft mit einem Augenzwinkern und sehr feinem Humor, ohne dem Ernst der Thematik etwas zu nehmen.

Erst mal ein Frauenthema: Ich war jahrzehntelang im Team kalte Füße. Ein rarer Vorteil der Wechseljahre ist, ich hatte plötzlich keine kalten Füße mehr. Hurra. Jetzt bin ich mit dem Mist so einigermaßen durch oder noch in der Postmenopause – man weiß es ja immer nie so genau – und plötzlich habe ich wieder kalte Füße! Orrr. Also im Winter mit Socken ins Bett. Und dann stellt sich heraus, dass ich gar nicht genug Bettsocken habe und ich fing an, mir nach ewigen Zeiten mal wieder Socken zu stricken. Das ist der Fortschritt nach einigen Wochen. Vielleicht klappt’s dann mit denen im kommenden Winter.