Wiederbegegnung – zeitgenössische Keramikkunst

Corinna Bernshaus

Es gibt ja diese wunderbaren Geschichten, wie sich Menschen über Social Media kennenlernen und dann entstehen daraus wunderbare Projekte, Beziehungen und Freundschaften.

Aber es geht auch andersherum.

Corinna Bernshaus kenne ich schon sehr lange. Als ich anfing zu studieren traf ich sie im Grundstudium im Werkstattkurs. Sie hatte ursprünglich Keramikdesign studiert, dann aber nach dem Grundstudium zu Objekt-Design gewechselt und musste dann noch nachträglich die Werkstattkurse absolvieren. So lernten wir uns zwischen Kreissäge, Schleifmaschine und Schweißgerät kennen und stellten schnell fest, dass wir viel gemeinsam hatten. Wir verbrachten viel Zeit miteinander, verreisten gemeinsam, und da Corinna damals Musik machte, war ihre Band der Protagonist für meine Diplomarbeit. (In diesem Blogpost habe ich kurz was über die Intention meiner Diplomarbeit angerissen)

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Kaffe- /Teegießkannen von Antonio Arico

Sehr amüsant finde ich die Gießkannen von Antonio Aricò, die sich als Tee- und Kaffekannen verkleiden.

Aricò montiert alte Tee- und Kaffeekannen mit den Ausgießern (Das heißt in der Fachsprache bestimmt anders) von Gießkannen und erstellt daraus neue Gußformen.

Porzellan arico

 

Porzellan_arico_754

„Wieso solle eine Gießkanne nicht die Form einer Teekanne annehmen können? Schließlich ist das Einschenken von Tee für Freunde bis zu einem gewissen Grad vergleichbar mit dem sorgsamen gießen von Pflanzen“ *

Erhältlich hier http://www.garagedesign.it
* aus dem Katalog „International Design Festival Berlin 2011“

 

#Passagen-Eindrücke: Designersfair

Die Designersfair im Barthonia Forum gehört für mich bis jetzt – neben der Präsentation des Lesikons von Juli Gudehus bei Schaden – zu den Highlights der Passagen.

Ich habe mich gefreut, seit langer Zeit mal wieder außergewöhnliche Keramik zu sehen. Besonders gut gefallen haben  mir die Arbeiten von Eva Gevaert, Jo Meesters, Jorine Oosterhoff, Maria Volokhova, Pepe Heykoop und Amba. Bei der Serie „Daps“ von Elisabeth Kamm und Anna Steinmann, die sich mit dem Prozess des Essens beschäftigt, fragt sich die Hausfrau in mir allerdings sofort: Wie kriegt man den Schmodder weggespült, wenn der mal so richtig eingetrocknet ist?

Pepe Heykoop

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Wunderbar sind auch die gläsernen Prothesen für kaputte Stühle von Anna ter Haar. Der Katalog sagt, dass das Glas tatsächlich stabil genug sei um Gewicht zu tragen, was ich gerne mal ausprobiert hätte.

Anna ter Haar

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