Berlin 2016 – drei Ausstellungen, ein Theaterstück

 Manifesto

Von Manifesto hatte ich schon vor einiger Zeit gelesen und wollte es unbedingt sehen und hatte mir das für die Ruhrtriiiennale vorgenommen, aber als ich feststellte, dass es in Berlin lief, als ich dort war, bin ich natürlich sofort hin.
Es ist nicht so, dass ich ein ausgesprochenes Cate Blanchett Fangirl bin, ich mag sie, sehe sie immer gerne, aber wenn man mich gefragt hätte, in welchen Filmen sie gespielt hat, wäre mir spontan nichts eingefallen. Da musste ich dann peinlicherweise erst mal googeln. Aber ja klar: Indianer Jones, Elizabeth, Herr der Ringe, Babel, …

Nachdem ich nun Manifesto gesehen habe, bin ich absolut hingerissen von ihr. Man hat das ja nicht oft, dass man eine/n SchauspielerIn quasi zeitgleich in verschiedenen Rollen sieht. Zuletzt habe ich das in der Serie Black Orphan gesehen, großartig gespielt von Tatiana Maslany.

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Theater und Netz 2016 – nicht Fisch, nicht Fleisch

Theater und Netz, Bloggercafé

In den letzten beiden Jahren habe ich die Konferenz Theater und Netz, die von der Böll Stiftung und Nachtkritik ausgerichtet wird, via Internet (Twitter- und Livestream) verfolgt. Für mich persönlich sind im letzten Jahr Theater und Netz noch enger zusammengewachsen, so dass ich diesmal die Konferenz unbedingt besuchen und vor Ort erleben wollte.

Aber leider war für mich war an dieser Konfernz so viel falsch.
Es begann schon im Vorfeld. Sehr lange gab es keinen fixen Termin. Für jemanden, der seine Reise (günstig) planen und u. U. Urlaub nehmen muss, wurde es irgendwann kribbelig. Ich habe mehrmals gequengelt und irgendwann hieß es dann, am 7. und 8. Mai. Das lag jetzt für mich relativ ungünstig zur re:publica. OK, es gibt Schlimmeres, als eine Woche in Berlin zu verbringen, aber meinen Urlaub würde ich eigentlich auch anders verbringen wollten, aber gut, mir war das wichtig und ich habe mich dafür entschieden. Ich dachte, wenn ich den ganzen Samstag auf der Konferenz bin (und schon mindestens 4 Konferenztage in den Knochen habe), kann ich am Sonntag früher zurück. Nachdem ich also alles gebucht hatte, hieß es dann plötzlich: Überraschung, Theater und Netz findet nur am Sonntag statt. Also habe ich meine Rückfahrt am Sonntag nach hinten verschoben und – natürlich kostenpflichtig – umgebucht. Das sind jetzt alles meine privaten Befindlichkeiten, aber in Sachen Organistion ist da noch Luft nach oben.

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12 von 12 – ein Tag mit Theater

12 von 12 - Frühstück

So. Nun habe ich zum ersten Mal komplett bei 12 von 12 mitgemacht, dem Fotoprojekt von „Draußen nur Kännchen“. Am 12. eines Monats werden 12 Fotos gemacht und veröffentlicht, um diesen Tag  zu dokumentieren. Für den 12. März 2016 haben sich bislang schon 249 Blogs beteiligt.

Der 12. März fiel auf einen Samstag und ich hatte keinen Alltag, sondern Theateraufführung.

Am Tag zuvor hatten wir auch ein Aufführung, so dass ich erst mal sehr lange geschlafen habe. Mein erstes Fotos kam dann also zum Frühstück so gegen Mittag. Ich bin ja mit wenigen Ausnahmen nicht so die Food-Knipserin und mal abgesehen davon, dass es die Realität abbildet, hatte ich einen Mörderspaß den üblichen Instagram-Food-mit-Herzchen-und-Blümchen-gestylten-und-dekorierten-und-wahnsinnig-gesunden-vegetarischen-und-veganen-Foodbildern was entgegenzusetzen. (Funfact: ich habe das Foto mit #vegan getaggt und prompt wurde es von entsprechenden Accounts geherzt. Nojo.)

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Theater im Netz – ein Laborbericht

Bei der Blogparade Theater im Netz, die ich mit Begeisterung mitverfolge, gibt es schon so viele Beiträge, bei denen ich laut „Ja! Hurra!“ rufen möchte und ich habe da eigentlich auch schon alle Aspekte, die mich zum Thema beschäftigen, gefunden.

Die Blogparade hat ja zwei Schwerpunkte oder Lesarten. Zum einen die Nutzung des Netzes ergänzend, begleitend und unterstützend zur Theaterarbeit und die inhaltliche Benutzung und Bearbeitung des Themas auf der Bühne.
Nach einem kleinen Austausch mit Marc auf Twitter habe ich mich entschlossen, etwas über mein kleines Laborexperiment zu schreiben.  Nämlich die Begleitung einer Theaterproduktion im Social Web.

Bühnlein brillant - Morgen in Katar - aus dem Proberaum

Bühnlein brillant – Morgen in Katar – aus dem Proberaum

Ich spiele seit über 15 Jahren Theater und seit gut 10 Jahren im Ensemble Bühnlein brillant – mit viel Herzblut und Engagement. Wie das bei freien Ensembles so ist, stemmen und finanzieren wir die komplette Produktion selber. Jedes Mitglied wird also multifunktional eingesetzt. Etwas ausführlicher habe ich das schon mal hier beschrieben.

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