Rückblick 2022

Letztes Jahr habe ich das zum ersten Mal gemacht: Den Jahresrückblick mit zwei Fotos pro Monat, nach , die Anleitung gibt es hier.

Kurz und knapp: Es war ein gutes Jahr.

Januar

Ein kaputter Wald

Die erste Wanderung im Bergischen. Der kaputte Wald schmerzt.

Schloss Morsbroich, Spiegelselfie mit Kronleuchter

Erster Museumsbesuch in dem Jahr: Mischa Kuball im Schloss Morsbroich (Kunst fotografieren verboten!)

Februar

Backstein-Villa in Krefeld

Für ein kleines privates Fotoprojekt habe ich Villen und Architektur in Krefeld fotografiert. Sehr viel schönen Backsteinexpressionismus entdeckt. In diesem Haus bin ich in den Kindergarten gegangen. Bei Tante Lotte. <3

 

Verschneiter Waldweg mit umgestürztem Baum

Ende Februar bin ich dem Karneval entflohen und war eine Woche im Dillenburger Land. Da hatte ich tatsächlich das unverhoffte Glück, ein bisschen Schnee zu erleben.

März

Blau beleuchteter Förderturm. Zeche Zollern, Dortmund

Einer der besten Aufträge in diesem Jahr war die digitale Begleitung des Medienkunstprojekts „Futur 21“ – eine Kooperation von LVR und LWL, bei dem zeitgenössische Medienkunst in und an Industriemuseen in ganz NRW gezeigt wurde. Ich habe sieben Orte besucht und hier darüber geschrieben.

April

Beampelte Straßenkreuzung im blauen Abendlicht. Es gibt einen kollaborativen Instagram-Account „Zuckerstraßen Köln“, auf dem jeden Monat eine Person, eine Kölner Straße portraitiert. Als ich den entdeckte, war ich so begeistert, dass ich gleich mitmachen wollte. Ich habe im April „meine“ Straße portraitiert und dass ich mich dann so tief in Archive und alte Adressbücher vergrabe, hätte ich anfangs nicht gedacht, aber es hat mir super viel Spaß gemacht und ich fand es sehr bereichernd.

 

Selfie mit zwei Brillen

Ich habe eine gute Lösung für Lesebrille im Sonnenschein.

Mai

Zwei Fotos von Bouillon aus der dritten Etage, einmal bei schönstem Sonenschein, einmal bei Nebel.

Die KultourWallonie war ein Highlight des Jahres. Im Auftrag von Belgien Tourismus Wallonie waren wir Herbergsmütter dort auf Bloggerreise. Diese herrliche Gegend zu entdecken war eine große Freude. Da es für alle Seiten so bereichernd war, dürfen wir das 2023 wieder machen. Die Vorfreude ist jetzt schon riesengroß.

 

Klosterruinen von Orval

Geschichte atmen in den Klosterruinen von Orval.

Juni

Ein Zwergpony steht in einer Blumenrabatte vor einer blau bemalten Wand

Das Zwergpony in Muttis Heim wurde schlimm geschoren, stand aber dekorativ im Rosenbeet.

 

Grüne Bäume bilden eien Art Laubengang

Sehr fabelhaft war die Ausstellung „Terra Incognita – Fragen an die Erde“ im Lantz’scher Park in Düsseldorf. Der Park ist herrlich, die Ausstellung war ausgezeichnet kuratiert (Friederike Fast und Lea Schleiffenbaum).

Juli

Eine Frau sitzt vor einer verglasten Wand in einer Cafeterie. Im Vordergrund Tische und Stühle.

Mit Wibke Ladwig war ich im Juli auf der Museumsinsel Hombroich. Als es dann anfing zu regnen, nahmen wir eine Mahlzeit in der Cafeteria ein. Das ist im Eintrittpreis inbegriffen und es gibt ganz spartanisch Kartoffeln mit Quark und Graubrot mit Apfelkraut.

 

Geranienampel an einem Laternenpfahl

Für das Projekt Hotspot_KW – Kunst im Leerstand war ich zwischen Mai und September sehr oft in Königswinter. Das Bild zeigt Königswinter in a Nutshell. (Und hat natürlich nichts mit dem Kunstprojekt zu tun.

August

Trafohäuschen im Backsteinexpressionismus

Im heißen August machte ich eine Fahrradtour in den Kölner Norden und entdeckte dieses hübsche Trafohäuschen von 1928, Architekt Adolf Abel.

 

Alter Herd

Instawalk im Adenauerhaus in Rhöndorf. Das war sehr interessant und wir durften sogar in die Küche, das Reich von Adenauers Haushälterin.

 

Zwei Museumsbesucher*innen vor einem Kunstwerk von Berlinde De Bruyckere.

Im Anschluss besuchte ich noch im Arpmuseum die Ausstellung der fantastischen Berlinde De Bruyckere.

September

Eingangsbereich des Atelierhaus Grube Weiß

Eine Entdeckung war das wunderschöne Atelierhaus Grube Weiß bei Bensberg, das wirklich exzellent restauriert wurde.

 

Kaffeekanne, Kaffeetasse, Gläsr auf einem Tisch

Fantastisches Essen mit lieben Freunden bei Meister Lampe.

Oktober

Baum mit gelb verfärbtem laub vor weißer Hauswand

Im Oktober einige Arzt- und Krankenhausbesuche mit meiner Mutter. (Es ging alles gut aus)

 

Domzipfel im Nebel

Es war für ein paar Tage auch mal in Köln nebelig.

November

Selfie im Joseph Beuys Look

Meinen Sommerurlaub verbrachte ich im November am Niederrhein. Im Museum Moyland gab es eine  Selfiestation mit Joseph-Beuys-Outfit.

 

Langer Schatten vor ehemaligen Kernkraftwerk Kalkar

In Kalkar bewunderte ich den ehemaligen schnellen Brüter (nur von außen), in dem sich nun ein Freizeitpark, Tagungsräume und etliche Hotels befinden. Sehr surreal.

Dezember

Butterbrote, Plätzchen und Limoflaschen auf einem Tisch von oben fotografiert.

Ein Kulturbütterken der Herbergsmütter im Museum für Angewandte Kunst, Köln.

 

Verschiedee Fleischpasteten auf einem Teller

Grandiose Silvesterfeier.

 

 

 

8 Kommentare

  1. Liebe Ute,
    ich bin Fan deiner Fotostrecken. Und schön, mit dir durchs Jahr zu wandern. Hab mich direkt mal drangehängt und mein Foto-Archiv durchgekämmt. Ist auch eine schöne Achtsamkeitsübung. Man vergisst ja so schnell, wo man überall war. Und Highlight war selbstredend die Wallonie. Wie toll, dass wir da zusammen nochmal hindürfen!!!

  2. Hach, wie schön! Den Wallonie-Ausflug habe ich gerne gelesen, das war wirklich sehr interessant. Bin gespannt wie es 2023 weitergeht.

    • Danke Peter! Wir sind schon ganz hibbelig auf die Wallonie. Es geht diesmal in eine ganz andere Ecke. 🙂

  3. Vielen Dank fürs Mitmachen.
    Sehr schöne Fotos übrigens. Die Cafeteria von der Museumsinsel hatte ich sofort wiedererkannt.
    Liebe Grüße aus Luxemburg

    • Danke dir für die Idee zu diesem schönen Format! Die Cafeteria auf Hombroich ist sehr charakteristisch. Wenn man schon mal da war, erkennt man sie wahrscheinlich immer wieder.

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