Nabelschau

Selbstportrait mit Hut

Ich erlaube mir zum Geburtstag eine kleine Nabelschau und habe in meinen Fotoprojekten aus dem Studium gegekramt und eine paar Reihen Selfies/Selbstportraits gefunden. Selfies sind es natürlich nicht.

Das schnelle Selbstporträt wird mit der Kamera des Smartphones aufgenommen und dann umgehend in die sozialen Netzwerke eingespeist, als unmittelbare visuelle Mitteilung, wo wir uns befinden, was wir gerade tun, wie wir uns sehen und wen wir als möglichen Betrachter vermuten.

Jerry Saltz

Denn damals gab es noch keine Smartphones oder sozialen Netzwerke.

Geknipst mit meiner ersten analogen Spiegelreflexkamera, auf dem Stativ, mit Selbstauslöser.

 

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Berlin 2016 – drei Ausstellungen, ein Theaterstück

Manifesto - julian Rosefeldt

 Manifesto

Von Manifesto hatte ich schon vor einiger Zeit gelesen und wollte es unbedingt sehen und hatte mir das für die Ruhrtriiiennale vorgenommen, aber als ich feststellte, dass es in Berlin lief, als ich dort war, bin ich natürlich sofort hin.
Es ist nicht so, dass ich ein ausgesprochenes Cate Blanchett Fangirl bin, ich mag sie, sehe sie immer gerne, aber wenn man mich gefragt hätte, in welchen Filmen sie gespielt hat, wäre mir spontan nichts eingefallen. Da musste ich dann peinlicherweise erst mal googeln. Aber ja klar: Indianer Jones, Elizabeth, Herr der Ringe, Babel, …

Nachdem ich nun Manifesto gesehen habe, bin ich absolut hingerissen von ihr. Man hat das ja nicht oft, dass man eine/n SchauspielerIn quasi zeitgleich in verschiedenen Rollen sieht. Zuletzt habe ich das in der Serie Black Orphan gesehen, großartig gespielt von Tatiana Maslany.

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Berlin 2016 – Schlüsselerlebnisse mit VR und Performersion

rpten, Symbolbild

Acht Tage Berlin – und die re:publica ist mir seltsam blass in Erinnerung. Natürlich war es wieder grandios, die ganzen Menschen zu treffen, die man den größten Teil des Jahres nur über Twitter oder Facebook erlebt.

Und obwohl die re:publica inzwischen so groß ist, das Programm fast unüberschaubar vielfältig, war erstaunlich wenig dabei, was mich persönlich brennend interessiert. Vielleicht habe ich aber auch nur wieder die Superkraft bewiesen und die Sessions ausgelassen, die die knallermäßigsten waren. Waren da überhaupt knallermäßige? Im Nachgang habe ich auch nichts mitbekommen, was mich unbändig bedauern ließe. Ich habe mir jetzt noch ein paar Videos angeguckt. Snapchat für Erwachsene ist sehr amüsant. Joshua Arntzen ist ein cooler Typ, der die Marketing-SocialMedia-„Alten“ im Saal recht hilflos erscheinen ließ. Gunter Dueck ist auch mal wieder eine Wucht, wie er uns allen mit Cargo Cult auf seine unnachahmlich niedliche Art gehörig den Kopf wäscht.

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Theater und Netz 2016 – nicht Fisch, nicht Fleisch

Theater und Netz, Bloggercafé

In den letzten beiden Jahren habe ich die Konferenz Theater und Netz, die von der Böll Stiftung und Nachtkritik ausgerichtet wird, via Internet (Twitter- und Livestream) verfolgt. Für mich persönlich sind im letzten Jahr Theater und Netz noch enger zusammengewachsen, so dass ich diesmal die Konferenz unbedingt besuchen und vor Ort erleben wollte.

Aber leider war für mich war an dieser Konfernz so viel falsch.
Es begann schon im Vorfeld. Sehr lange gab es keinen fixen Termin. Für jemanden, der seine Reise (günstig) planen und u. U. Urlaub nehmen muss, wurde es irgendwann kribbelig. Ich habe mehrmals gequengelt und irgendwann hieß es dann, am 7. und 8. Mai. Das lag jetzt für mich relativ ungünstig zur re:publica. OK, es gibt Schlimmeres, als eine Woche in Berlin zu verbringen, aber meinen Urlaub würde ich eigentlich auch anders verbringen wollten, aber gut, mir war das wichtig und ich habe mich dafür entschieden. Ich dachte, wenn ich den ganzen Samstag auf der Konferenz bin (und schon mindestens 4 Konferenztage in den Knochen habe), kann ich am Sonntag früher zurück. Nachdem ich also alles gebucht hatte, hieß es dann plötzlich: Überraschung, Theater und Netz findet nur am Sonntag statt. Also habe ich meine Rückfahrt am Sonntag nach hinten verschoben und – natürlich kostenpflichtig – umgebucht. Das sind jetzt alles meine privaten Befindlichkeiten, aber in Sachen Organistion ist da noch Luft nach oben.

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Theater im Netz II – Bühnlein brillant nach Morgen in Katar

Morgen in Katar - verbeugen

Morgen in Katar ist abgespielt und wir begeben uns mit Bühnlein brillant sowohl auf Facebook, als auch im richtigen Leben in eine kleine Schaffenspause.

Ich hatte in meinem Beitrag zur Blogparade „Theater im Netz“ einen Nachbericht zu unseren SocialMedia Aktivitäten versprochen.

Aktuell haben wir auf Facebook jetzt 123 Fans (+ 14 in den letzten 2 Monaten), was in Anbetracht der Aktivitäten der letzten Monate ein bisschen frustrierend ist.
Die Gesamtreichweite in den letzten 28 Tagen lag bei 1.010 – wobei die Reichweite ja immer eine sehr theoretische Zahl ist.
Die Veranstaltungsseite zur Premiere hatte eine Reichweite von 3.684, die zur den zweiten zwei Aufführungen in Bergisch Gladbach 446, die zur Dernière in Essen 381.

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Brutal schön – Design und Gegenwartsdesign

Ausstellungsplakat brutal schön, Marta Herford

In Sachen Kunststrudel habe ich in letzter Zeit einiges zu Esswerkzeugen gelesen und mir Gedanken darüber gemacht, wie Design unser individuelles und gesellschaftliches Verhalten beeinflusst, formt und/oder verändert. Und wie Design grundsätzlich das individuelle oder gesellschaftliche Verhalten ändern kann. Da fiel mir ein Hinweis zur Ausstellung Brutal schön – Gewalt und Gegenwartsdesign im Marta Herford vor die Füße und ich bin relativ spontan hingefahren.
Ich habe mir ehrlich gesagt in all den Jahren noch nie wirklich Gedanken über Gewalt und Design gemacht, aber klar, auch Waffen werden gestaltet. Und wenn Design das individuelle und gesellschaftliche Verhalten verändern kann, kann Design Gewalt forcieren, abmildern oder verhindern? Liegt am Ende der Weltfriede in den Händen von Designern? Mit diesen Gedanken fuhr ich nach Herford.

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12 von 12 – ein Tag mit Theater

12 von 12 - Frühstück

So. Nun habe ich zum ersten Mal komplett bei 12 von 12 mitgemacht, dem Fotoprojekt von „Draußen nur Kännchen“. Am 12. eines Monats werden 12 Fotos gemacht und veröffentlicht, um diesen Tag  zu dokumentieren. Für den 12. März 2016 haben sich bislang schon 249 Blogs beteiligt.

Der 12. März fiel auf einen Samstag und ich hatte keinen Alltag, sondern Theateraufführung.

Am Tag zuvor hatten wir auch ein Aufführung, so dass ich erst mal sehr lange geschlafen habe. Mein erstes Fotos kam dann also zum Frühstück so gegen Mittag. Ich bin ja mit wenigen Ausnahmen nicht so die Food-Knipserin und mal abgesehen davon, dass es die Realität abbildet, hatte ich einen Mörderspaß den üblichen Instagram-Food-mit-Herzchen-und-Blümchen-gestylten-und-dekorierten-und-wahnsinnig-gesunden-vegetarischen-und-veganen-Foodbildern was entgegenzusetzen. (Funfact: ich habe das Foto mit #vegan getaggt und prompt wurde es von entsprechenden Accounts geherzt. Nojo.)

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Theater im Netz – ein Laborbericht

Bei der Blogparade Theater im Netz, die ich mit Begeisterung mitverfolge, gibt es schon so viele Beiträge, bei denen ich laut „Ja! Hurra!“ rufen möchte und ich habe da eigentlich auch schon alle Aspekte, die mich zum Thema beschäftigen, gefunden.

Die Blogparade hat ja zwei Schwerpunkte oder Lesarten. Zum einen die Nutzung des Netzes ergänzend, begleitend und unterstützend zur Theaterarbeit und die inhaltliche Benutzung und Bearbeitung des Themas auf der Bühne.
Nach einem kleinen Austausch mit Marc auf Twitter habe ich mich entschlossen, etwas über mein kleines Laborexperiment zu schreiben.  Nämlich die Begleitung einer Theaterproduktion im Social Web.

Bühnlein brillant - Morgen in Katar - aus dem Proberaum

Bühnlein brillant – Morgen in Katar – aus dem Proberaum

Ich spiele seit über 15 Jahren Theater und seit gut 10 Jahren im Ensemble Bühnlein brillant – mit viel Herzblut und Engagement. Wie das bei freien Ensembles so ist, stemmen und finanzieren wir die komplette Produktion selber. Jedes Mitglied wird also multifunktional eingesetzt. Etwas ausführlicher habe ich das schon mal hier beschrieben.

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Identität und Selbsinszenierung

Mit fiel zur Blogparade über Anais Nin #ichbinnin nicht viel ein, was ich hätte beitragen könnte. Ich habe vor Urzeiten mal eins ihrer Tagebücher angefangen zu lesen, es dann aber bald wieder weggelegt. Hat mich nicht angefixt. Vielleicht der falsche Zeitpunkt. Ich wollte dann ein Foto machen, hatte auch eine Idee, es hat aber irgendwie nicht geklappt. Es kam dann „nur“ ein Selbstportrait für das portraitassignment_ka dabei raus.

 

Dann erschien der Beitrag von Wibke und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und inspiriert. Wibke schafft es sehr oft, das, was mir wie eine diffuse Wolke durch den Kopf schwurbelt, was eher ein unbestimmtes Gefühl oder Empfinden ist, präzise in in Worte zu fassen.

   
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Wien und Bratislava in fünf Tagen

Jetzt bin ich schon fast vier Wochen aus Wien zurück und habe noch gar nicht alles verbloggt.
Meine Besuche in den Kunst- und Kulturinstitutionen hatte ich schon bei den Herbergsmüttern aufgeschrieben, aber da war doch noch viel mehr!
Der erste Tag begann mit einem Besuch im Museumsquartier. Neben dem MUMOK hat mir dort die Tonspur sehr gut gefallen. Soundart und Klanginstalltionen!  Ein kleine Passage, in der seit 2003 Klangarbeiten von internationalen Künstlern präsentiert werden.

Nach dem Besuch im MUMOK hatte ich eine leckere Mittagsmahlzeit in der Kantine, ein sehr nettes Lokal im Quartier. Auf der Karte standen faschierte Laibchen (Rind). Well, ich konnte mir darunter absolut nichts vorstellen. Das nachfragen beim Kellner brachte auch kein Ergebnis („Welches Teil vom Rind?“ – „? … alles“) Also bestellte ich. Und bekam … Tadaaa – zwei köstliche Frikadellen mit Soße. Sehr lecker.

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